Ganz oben in der Gunst der Sparer
Betongold und Wertpapiere

(Foto: MichaelGaida / Pixabay)

Die Beliebtheit der selbst genutzten Immobilie als Anlageform ist mit 54 Prozent allerdings leicht rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Der Grund für die um 5 Prozent gesunkene Beliebtheit dürften vor allem die gestiegenen Immobilienpreise sein. Die Präferenzen der Bundesbürger haben sich damit seit Beginn der Finanzkrise vor 10 Jahren deutlich verändert. Das ist ein wesentliches Ergebnis des „Vermögensbarometers 2017“, einer repräsentativen Umfrage, die der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV), jetzt vorgestellt hat.

Deutsche Sparer können nun stärker von dem Wachstum der Aktienkurse profitieren: „Wir begrüßen, dass sich die Bundesbürger stärker für Wertpapieranlagen interessieren. Das gibt ihnen die Chance, von den Höhenflügen der Aktienmärkte zu profitieren“, sagt Georg Fahrenschon, Präsident des DSGV. Auf den ersten Blick scheint es für die Sparer in Deutschland gut zu laufen, denn 59 Prozent sind zufrieden mit ihrer finanziellen Situation. Doch das ist nur eine Erkenntnis aus dem aktuellen Vermögensbarometer, denn gleichzeitig betreibt ein knappes Viertel der Menschen keine Altersvorsorge.

Vor allem Jüngere und die niedrigeren Einkommensgruppen sparen zu wenig für später: „Angesicht des ausbleibenden Zins- und Zinseszinseffekts müss- ten gerade die Menschen mit einem geringeren Einkommen ihre Sparanstrengungen noch verstärken, um nicht sehenden Auges in eine Versorgungslücke im Rentenalter zu schlittern“, warnt Fahrenschon.

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