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„Combi 302 Polar“ - das neue Lüftungsgerät

Die pulverbeschichtete Kondensatwanne verhindert die Bildung von saurem Wasser und leitet Kondenswasser ab. [Foto: NILAN]

Das Gerät „Combi 302 Polar“ ist in der Lage, die Temperatur der Zuluft auf über 30 °C zu erhöhen. Mit der Wärmepumpe lässt sich aber auch die Zuluft im Sommer um 10 °C herunterkühlen.

Wegen des geringen Luftdurchsatzes, erfolgt dies nicht nach dem Klimaanlagen-Prinzip. Da die Zuluft beim Herunterkühlen entfeuchtet wird, ergibt sich bei hohen Innentemperaturen ein angenehmeres Raumklima.

Im Gerät „Combi 302 Polar“ schützt ein Vorheizregister den Gegenstrom-Wärmetauscher vor dem Einfrieren. Das sorgt auch bei niedrigen Außentemperaturen für einen gleichmäßigen Betrieb.

Über die dazugehörige CTS 602 Steuerung erfolgt die Bedienung des Gerätes, die u.a. folgende Funktionen bietet: Menügeführte Bedienung, zeitgesteuerter optischer Filterwächter, Wochenprogramm, Leistungsregulierung der Ventilatoren, Bypass im Sommerbetrieb (freie Kühlung), Anbindung an eine Modbus-Schnittstelle, Regelung eines elektrischen Heizregisters, Fehlermeldungen usw..

Die CTS 602 Steuerung kommuniziert bereits standardmäßig über das Modbus-Protokoll RTU RS485. Über diese Schnittstelle kann die CTS Steuerung leicht auch mit anderen Geräten verbunden werden.

Die Gerätesteuerungen basieren auf einem offenen Modbus-Protokoll, was bedeutet, dass nicht nur die aktuelle Betriebsweise überwacht wird, sondern auch die gleichen Einstellungen wie im Bedienmenü vorgenommen werden können. Dabei wird serienmäßig das Modbus-Protokoll RTU 30 verwendet, wobei immer ein „Adresswert“ zwischen 1 und 247 für die Zuordnung der Teilnehmer einstellbar ist.

Über den Modbus-Konverter lassen sich ein oder auch mehrere Geräte zu Zwecken der Überwachung und Steuerung an einen Computer anbinden.

Mit einer intelligenten Feuchtigkeitsregelung orientiert sich das Lüftungsgerät an den tatsächlichen Bedürfnissen des Gebäudes und seiner Benutzer: In der CTS 602 Steuerung wird kein fester Richtwert für die relative Luftfeuchte programmiert. Über einen eingebauten Feuchtigkeitsfühler ermittelt die Steuerung selbstständig einen Referenzwert aus den Durchschnittswerten der vergangenen 24 Stunden.

Bei Schwankungen wird dieser Referenz-wert auch als Basis für den notwendigen Luftwechsel genutzt, um die Balance der Luftfeuchtigkeit im Gebäude wiederherzustellen.

So ist sicher gewährleistet, dass sich der Betrieb des Gerätes genau nach der tatsächlichen Luftfeuchtigkeit und nicht nach einem starren Sollwert richtet. Durch diese Betriebsweise wird auch aktiv Energie eingespart, weil die Anzahl von Personen im Raum einen großen Einfluss auf die relative Luftfeuchte hat. Übrigens: Das Gerät richtet sich automatisch auch auf den Sommer- und Winterbetrieb aus.

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