Karl-Heinz Maerzke übergibt Staffelstab
Dirk Streicher neuer Vorstandsvorsitzender

Den Wechsel eingeläutet: Dirk Streicher (links) übernahm bei der „5. nordwestdeutschen Immobiliennacht“ offiziell den Vorsitz des BFW-Niedersachsen/ Bremen von Karl-Heinz Maerzke und dankte ihm für sein Engagement während der 15-jährigen Amtszeit als Vorstandsvorsitzender im Landesverband.

„Herr Streicher ist bereits seit einigen Jahren Mitglied im Landesvorstand und daher mit den Strukturen unseres Verbandes bestens vertraut. Wir haben uns in den vergangenen Monaten intensiv ausgetauscht und abgestimmt, um den Übergang fließend zu gestalten. Einem vorzeitigen Wechsel steht somit nichts im Wege und die Immobiliennacht, die in diesem Jahr übrigens zum 5. Mal stattfindet, bildet einen schönen Rah-men, um den Staffelstab an meinen geschätzten Kollegen zu übergeben“, kommentierte Karl-Heinz Maerzke den vorzeitigen Amtswechsel.

Maerzke, Vorstandsvorsitzender der Helma Eigenheimbau AG mit Sitz in Lehrte bei Hannover, vertrat 15 Jahre den Landesverband als Vorsitzender und engagierte sich auch darüber hinaus in der regionalen Wohnungswirtschaft.

Er bleibt dem BFW-Landesverband als Beiratsmitglied auch weiterhin erhalten. Zukünftig will sich der Unternehmer jedoch auch stärker im Bundesvorstand des BFW engagieren, wo er ebenfalls aktiv ist.

Dirk Streicher als neuer Vorsitzender bringt nicht weniger Erfahrung als sein Vorgänger mit: Als Vorstandsvorsitzender der Delta Bau mit Sitz in Hannover, die seit 1973 spezialisiert ist auf schlüsselfertiges Bauen und bereits mehr als 5.000 Wohn- und Gewerbeimmobilien errichtet hat, weiß er um die Ansprüche, die immer wieder an die Immobilienwirtschaft gestellt werden.

Auf die Frage, was ihn dazu bewege, sich für das neue Amt aufstellen zu lassen, führte Streicher an: „Durch 20 Jahre Erfahrungen in der Immobilien-Projektentwicklung sind nicht nur die Herausforderungen der Branche aus dem Tagesgeschäft hinlänglich bekannt, sondern auch, wie diese Aufgaben im Einvernehmen aller beteiligten Akteure aus Wirtschaft und Politik zu meistern sind. Diese Erfahrungen möchte ich gern in die Verbandsarbeit des BFW einbringen.“

Nach den einleitenden Worten des ehemaligen Amtsinhabers Karl-Heinz Maerzke begrüßte auch Dirk Streicher in seiner neuen Funktion die Gäste und stimmte auf die anstehenden Aufgaben ein:

„Die derzeit größte Aufgabe ist es, schnell und effizient bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Um das gemeinsame Ziel von Politik und Wohnungswirtschaft zu erreichen, sind Standards und Regularien zu prüfen und zu überdenken. Aufgabe des BFW ist es hier, die Mitglieder hinter sich zu versammeln und mit einer gemeinsamen, entschlossenen Stimme Lösungen zu präsentieren, die eigenen Positionen zu vertreten und letztendlich die politischen Akteure zu überzeugen.“

Um dies zu erreichen, werde der neue Vorstandsvorsitzende in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung noch stärker den Dia-log mit den Mitgliedern und der Branche fördern. Ziel sei es, die Bedürfnisse aller Beteiligten noch besser kennenzulernen - zum Beispiel durch weitere Fach- und Netzwerkveranstaltungen, die verstärkt auch abseits der großen Metropolen stattfinden sollen.

Ein erster Aufschlag war die diesjährige Immobiliennacht: Unter dem Titel „bedarfsgerecht | bezahlbar | beständig“ zeigten erfahrene Referenten die aktuellen Herausforderungen sowie bereits bewährte Lösungen rund um das Thema „Wohnraumschaffung“ auf, die mit Vertretern aus Politik und Verwaltung intensiv diskutiert wurden.

Streicher hat sich bereits einiges vorgenommen: In den nächsten Monaten werde es zunächst darum gehen, sich im vorhandenen Netzwerk, insbesondere auch bei Politik und Verwaltung, persönlich vorzustellen. Wichtig sei ihm aber auch, nicht alles neu zu gestalten, sondern die bisher erreichten, guten Ergebnisse zu wahren und auszubauen.

Gleich anfangen konnte der 49-jährige Immobilienexperte und Netzwerker noch am Abend der Immobiliennacht: Nach dem offiziellen Programm lud der BFW-Niedersachsen/Bremen zu einem „Get-together“. Die rund 180 Gäste nutzten diese Gelegenheit, zum fachlichen Austausch in entspannter Atmosphäre bis spät in den Abend.

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