"Zuhause sicher"
Einbruchschutz und Brandschutz

Immer mehr Haus- und Wohnungseigen- tümer nehmen den kostenlosen Bera- tungsdienst der Polizei in Anspruch, um die Plakette „Zuhause sicher“ zu erhalten. (Foto: Zuhause sicher)

Grundlagen sind die Maßgaben der poli- zeilichen Empfehlungspraxis, des Gleichbehandlungs-Grundsatzes und der Neutralität. Sie sind der inhaltliche Leitfaden für den gemeinnützigen Verein und finden damit sowohl in der Arbeit der Initiative, als auch in ihren Satzungsregeln Ausdruck. So ist zum Beispiel für Unternehmen bei entsprechendem Tätigkeitsbereich für eine Beteiligung am Netzwerk „Zuhause sicher“ die vorherige Aufnahme auf den diesbezüglichen polizeilichen Adressennachweis erforderlich. Ergänzt wird das Thema „Einbruchschutz“ um den Aspekt „Brandschutz“. Inhaltlicher Ausgangspunkt sind hier die Empfehlungen der Feuerwehren.

Aufgabe

Zweck des gemeinnützigen Vereins ist die Unterstützung von Polizei und Feuerwehr bei Einbruchprävention und Brandvorbeugung. „Zuhause sicher“ begreift Prävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bietet Akteuren aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen eine Plattform der Zusammenarbeit. Auf diese Weise wer- den Beratungsinhalte harmonisiert und die Präventionsbotschaften multipliziert.

Wenn es um die Sicherheit Zuhause geht, finden Ratsuchende im Netzwerk „Zuhause sicher“ damit einen zentralen Ansprechpartner. Der Verein macht die Informationen der Empfehlungspraxis von Polizei und Feuerwehr anschaulich verfügbar und stellt die Kontaktdaten aller polizeilichen Beratungsstellen sowie beteiligter Fachbetriebe bereit. Darüber hinaus bietet „Zuhause sicher“ Mietern und Eigentümern - ob einer Wohnung, eines Einfamilienhauses oder einer Wohnanlage - nach Umsetzung der Sicherheitsempfehlungen eine Präventionsplakette an.

Partner

Auf Initiative von Polizeibehörden ins Leben gerufen, setzt sich „Zuhause sicher“ seit 2005 bundesweit für die Sicherheit in Häusern und Wohnungen ein. In über 500 Partnerschaften nutzen öffentliche Institutionen und privatwirtschaftliche Unternehmen das „Zuhause sicher“- Konzept im Arbeitsalltag, zum interdisziplinären Fachaustausch sowie zur lokalen und überregionalen Zusammenarbeit. So vielfältig wie die gesellschaftlichen Akteure, so unterschiedlich sind die Beteiligungsmöglichkeiten.

Lokale Beteiligung

Öffentlich-rechtliche Institutionen - wie momentan 71 Polizeibehörden, Kommunen und Handwerksorganisationen - setzen „Zuhause sicher“ zur Unterstützung der Bearbeitung ihres vorhandenen Aufgabenfeldes ein. Die Kommunen nutzen die „Zuhause sicher“- Einbruchschutzinfos zur Ansprache von vielen Bauwilligen. Handwerksorganisationen verwenden diese Plattform zur Begleitung der Handwerksbetriebe auf einem zukunftsträchtigen Fachge- biet. Polizeibehörden setzen das Präventionskonzept zur Unterstützung ihrer Beratungsstellen ein.

Lokal aktiven Unternehmen - aktuell über 350 Firmen, wie Hand- werksbetriebe und Architekturbüros - bietet das Netzwerk „Zuhause sicher“ die Möglichkeit einer örtlich ausgerichteten Partnerschaft. Der regionale Bezug wird in der Außendarstellung über den Begriff der „Schutzgemeinschaft“ (SG) hergestellt - wie z. B. SG Hannover oder SG Bremen.

Überregionale Beteiligung

Überregional, bundesweit tätige Institutionen - derzeit 29 Unternehmen aus Industrie, Finanzdienstleistung und Versicherungswirtschaft - finden im Netzwerk „Zuhause sicher“ eine deutschlandweite Plattform für Einbruchschutz und Brandvorbeugung. Als Wirtschaftsakteure übernehmen sie nachhaltig gesellschaftliche Verantwortung. Ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio um die Sicherheit zuhause können sie mit ihrem gemeinnützigen Engagement für die Empfehlungen von Polizei und Feuerwehr zu Einbruch- und Brandschutz verknüpfen.

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