Energetische Modernisierung durch Wohnungseigentümer-Gemeinschaften
Erfolgreich für die Zukunft sanieren

Die Organisatoren und Referenten der ersten Veranstaltung im Neuen Rathaus in Hannover.

Etwa 45 % des Energiebedarfs in Hannover werden derzeit für die Wärmeerzeugung in Gebäuden benötigt. Ein wichtiges Ziel der Stadt Hannover ist es daher, die Modernisierungsrate zu erhöhen und dabei den maximal möglichen Standard umzusetzen.

Derzeit ist die Sanierungsquote von Wohnungseigentümer-Gemeinschaften (WEG) deutlich zu niedrig, obwohl in diesem Bereich ein hohes Potenzial liegt. Die Wohnungseigentümergemeinschaften haben nach wie vor oft einige Hürden zu überwinden, um energetische Modernisierungen ihrer Gebäude konsequent umzusetzen. „Gerade bei Gebäuden in privater Hand ist der Beratungsbedarf besonders hoch“, weiß Anke Unverzagt, die stellvertretende Geschäftsführerin von enercity- Fond proklima, der die Informationsveranstaltungen von Stadt und BFW unterstützt.

Eine zentrale Rolle bei allen Entscheidungen rund um die komplexen Sanierungsmaßnahmen nehmen aber dabei auch die Immobilienverwaltungen ein: Welche Hürden diese bei den Eigentümern nehmen müssen und auf welche Vorteile sie dabei häufig stoßen, machte Peter Waßmann von der Peinemann Hausverwaltung, anhand einiger authentischer Praxisbeispiele bereits beim ersten Treffen Anfang September deutlich.

Einige Instrumente zur Förderung von Energieeinsparungen in WEG (z.B. KfW-Förderdarlehen und Änderungen im Mietrecht, wurden bereits auf den Weg gebracht. Die Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) soll nun folgen. Stadt Hannover und der BFWLandesverband Niedersachsen/ Bremen greifen diese wichtigen Themen auch am 2. Termin (13. November, 14.00-17.00 Uhr, im Gobelinsaal des Neuen Rathauses in Hannover) erneut auf.

Der Veranstaltungsflyer kann hier herunter geladen werden.