Oft reichen schon wenige „Vorkehrungen“, um Einbrecher effektiv abzuschrecken
Es geschieht fast immer am helllichten Tag

Mehr als die Hälfte der Einbrüche wird zwischen 10 und 18 Uhr verübt, also tagsüber und nicht umbedingt nach Einbruch der Dunkelheit.

Rund 150.000 versicherte Einbrüche gab es allein in 2014 laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Damit ist die Zahl der Einbruchdiebstähle auf dem hohen Vorjahresniveau geblieben.

In den letzten Jahren ist die Zahl der Wohnungseinbrüche um 35 Prozent gestiegen. Besonders hoch ist das Einbruchsrisiko für Bewohner von Wohnungen im Erdgeschoss und Einfamilienhäusern.

Mehr als die Hälfte der Einbrüche wird zwischen 10 und 18 Uhr verübt - also am helllichten Tag. Aus Sicht des Einbrechers sollte es dann natürlich schnell gehen, um nicht entdeckt zu werden. „Entscheidend dabei sind die ersten 5 Minuten“, weiß Dirk Hillebrecht von den VGH - Versicherungen. „Schafft es der Täter nicht, in dieser Zeit in Haus oder Wohnung zu gelangen, lässt er meist von seinem Vorhaben ab.“

Bereits mit einigen wenigen Sicherheitsvorkehrungen können Bewohner den Einbrechern ihr Vorhaben erschweren: Dazu gehört zum Beispiel, Türen immer abzuschließen und diese nicht nur zuzuziehen.

Generell gilt es, auf die Details zu achten: Selbst ein robuster Sperrbügel wird wertlos, wenn sich die Scharniere leicht lösen lassen. Fenster sollten beim Verlassen der Wohnung immer geschlossen werden.

„Auch wenn man nur für kurze Zeit das Haus verlässt: Kein noch so gutes Schloss hilft, wenn das Fenster gekippt ist“, sagt VGH-Experte Hillebrecht. Abschließbare Fenster- und Terrassengriffe bieten zusätzlichen Schutz.

Wichtig, gerade in der bevorstehenden Reisezeit: Während des eigenen Urlaubs sollten Nachbarn ab und an den Briefkasten leeren und die Rollläden tagsüber hoch- und abends herunterfahren.

Wenn es doch zu einem Einbruch kommt, ist ein ausreichend hoher Versicherungsschutz für das Inventar wichtig. Für die Wiederbeschaffungskosten von gestohlenem Hausrat kommt die Hausratversicherung auf.

„Nach größeren finanziellen Anschaffungen empfiehlt es sich, den Versicherungsschutz entsprechend anzupassen“, sagt Hillebrecht. „Bei wertvollem Hausrat ist es hilfreich, die Kaufbelege aufzubewahren. Die kann man bei einem Einbruch dann der Liste der gestohlenen Gegenstände beifügen.“

Die Hausratversicherung übernimmt auch die Kosten für notwendige Reparaturen nach einem Einbruch - zum Beispiel bei aufgebrochenen Türen und Fenstern oder anderen Bauelementen.

Die VGH ist der größte Versicherer in Niedersachsen - mit einem lückenlosen Angebot an Sach- und Personenversicherungen.

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