Gundlach erhält hohe Auszeichnung für das „VIER“
FIABCI Prix d’Excellence - die „Oscars“ der Immobilienwirtschaft

Für das Projekt „VIER“ in der Leinemetropole wurde der hannoversche Projektentwickler und Bauunternehmer Gundlach jetzt mit dem „Oscar“ ausgezeichnet.

Deutschland blickt auf eine lange Tradition von Innovation und Baukultur zurück: Die Vielfältigkeit und Qualität der Bauvorhaben spiegelt sich in der Vielzahl von Wettbewerben, die im Bereich „Immobilien und Architektur“ vergeben werden.

Der „FIABCI Prix d'Excellence Germany“ ist allerdings bisher der einzige Preis, der bundesweit - und unter Einbeziehung eines gelungenen Gesamtkonzeptes von Architektur, Logistik und Wirtschaftlichkeit, Innovation, Nachhaltigkeit und urbaner Integration - Projektentwicklungen in den Kategorien „Gewerbe“ und „Wohnen“ honoriert.

Damit wurde nicht nur ein neuer Wettbewerb geschaffen, sondern auch eine internationale Plattform, um herausragende Immobilienprojekte und neue Ideen und neue Trends aus den verschiedenen Regionen Deutschlands zu präsentieren.

Beim diesjährigen nationalen Wettbewerb haben sich Projektentwickler aus 18 Städten beworben. Die realisierten Bauvorhaben zeigen die gesamte Bandbreite an derzeitiger Bautätigkeit in Deutschland auf: Vom Neubau, bis zur Bestandsrevitalisierung und -sanierung im Wohn- und Gewerbebereich, von kleinen, bis hin zu Großprojekten mit unterschiedlichen Architektur- und Quartiersansätzen sowie Umnutzungen von Gewerbe in Wohnimmobilien.

Die eingereichten Bauvorhaben des dies-jährigen Wettbewerbs stellen ein gesamtes Projektvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro dar. Damit konnten rund 2.578 sowohl frei finanzierte, als auch öffentlich geförderte Wohnungen gebaut werden. Dabei setzten die Unternehmen auf Energieeffizienz mit nachhaltigen Neubau- und Bestandskonzepten - nahezu alle Projektentwicklungen werden nach KfW-Standard erstellt.

Zu den Gewinnern des FIABCI 2016 gehören aus dem Bereich des BFW-Niedersachsen/ Bremen 2 Projekte: Zum einen das Projekt „VIER“ der Firma Gundlach aus Hannover und zum anderen das Projekt „Starthomes“ von Interhomes aus Bremen.

Die Marke „VIER“ wurde von Gundlach zusammen mit dem Institut für Markt-Umwelt-Gesellschaft (imug) geschaffen, indem die Lebens- und Konsumstile, die Wohn- und Megatrends untersucht und zusammen mit Architekten, Künstlern und Nachbarn bewertet wurden. So entstand die bedürfnisorientierte Leitidee, auf einer ehemaligen Industriebrache 4 Wohnstile in einem neu geplanten und neu entstehendem Wohnquartier zu verwirklichen.

So waren es auch 4 Architekten, die die 4 definierten Wohnstile „Komfortabel“, „Nachhaltig“, „Entspannt“ und „Extravagant“ interpretierten. Damit schufen sie eine einzigartige Bandbreite an unterschiedlichen Wohnungen, für einen bunten Mix unterschiedlicher Zielgruppen und Bedürfnisse. Entstanden sind dabei 8 Gebäude mit 168 Miet- und Eigentumswohnungen.

„VIER“ schafft ein völlig neues, überaus individuell und vielfältig angelegtes Wohnangebot für den mittleren und gehobenen Anspruch. Auch im Design formulierte jeder Architekt im Sinne der Vielfalt seine eigene Auffassung.

Allerdings wurden den Zusammenhalt prägende Komponenten, wie z.B. einheitliche Materialen, sich wiederholende Abmessungen und abgestimmte Höhenbezüge, verbindlich festgelegt. Auch die einheitliche Gestaltung des Innenhofes dient als zusammenhaltendes Glied.

„VIER“ bietet attraktive Möglichkeiten der Teilhabe, an halböffentlichen Freiräumen, an einem erweiterten Angebot für Dienstleistungs-, Versorgungseinrichtungen und Kinderbetreuung. Das neue Ensemble wurde als beispielhafte Quartiersentwicklung von der Jury mit dem „Gold Award“ in der Kategorie „Wohnen“ ausgezeichnet.

Das außergewöhnliche und durch seine Diversität in der Bewohnerschaft lebenswerte Quartier öffnet sich durch die aufgelöste Blockrandbebauung zum Viertel und wird so zum integralen Bestandteil desselben. Das Ineinandergreifen der verschiedenen Wohnstile, kombiniert mit einem sehr hohen Nachhaltigkeitsanspruch, überzeugte die Jury.

Zu den ganz praktischen Erfahrungen während der Umsetzung des ambitionierten Vorhabens, äußerte sich Architekt Jens Ludwig, wie folgt:

„Die Politik bzw. die Stadt Hannover hat uns im Projekt „VIER“ keine Steine in den Weg gelegt. Bereits im Wettbewerbsverfahren gab es eine positive Kooperation, die sich im Zuge der weiteren Projekt- und Genehmigungsbearbeitung fortsetzte.

Und ergänzend erläutert der Gundlach-Projektleiter: „Natürlich bringt ein Projekt in dieser Größenordnung und Qualität vielfältige Erkenntnisse mit sich.

Eine Schlüsselerkenntnis lautet zum Beispiel, dass die extrem hohe und gewollte Vielfalt im Projekt sehr attraktiv für unterschiedliche Zielgruppen sein kann, für die Entwicklung, Planung und Umsetzung jedoch sehr aufwändig und somit nicht für jedes Projekt geeignet ist.“

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