Von der alten Zeche „Caroline“ zum modernen Seniorenheim
Flexibles Atriumhaus mit 32 Wohneinheiten

Die alte Zeche „Caroline” in Holzwickede bei Dortmund bietet heute als moderne Seniorenresidenz eine Heimstatt für ältere Mitbürger. (Fotos: beta Eigenheim- und Grundstücksverwertung)

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche „Caroline“ in Holzwickede bei Dortmund sollte ein neuer Stadtteil entstehen, dessen Bebauungskonzept den Grundgedanken des Mehr-Generationen-Wohnens beinhaltet. Neben speziell für die Familie konzipierten Eigenheimen, errichtete das Wohnungsunternehmen beta Eigenheim aus Bergkamen-Rünthe bereits im Jahre 2011 auf dem Gelände eine dreistöckige Seniorenresidenz mit 32 Wohneinheiten. Diese sollte für die Bewohner ein möglichst intelligentes Energiekonzept aufweisen, das mit einer positiven Energiebilanz brilliert, gleichzeitig aber auch optisch in der beschaulichen 17.000-Seelen-Gemeinde etwas hermacht.

Starke Projekt-Partner in der Planungsphase

Um das Nutzerkonzept einer Seniorenresidenz mit dem Anspruch eines modernen Energiekonzepts zu verbinden, war viel planerische Kreativität gefragt - von der Idee, bis zur Fertigstellung vergingen daher nur rund 8 Monate. In den folgenden 10 Monaten wurde am Bau des Objekts gearbeitet - für alle Beteiligten eine spannende und gleichzeitig äußerst lehrreiche Phase. „Bei der Umsetzung waren wir froh, auf unsere starken Projekt- Partner zählen zu können“, erzählt Dirk Salewski, geschäftsführender Gesellschafter der beta Eigenheim. „Denn bei der Umsetzung eines solch besonderen Projekts müssen wir uns auf unsere Industriepartner absolut verlassen können. Jede Verzögerung auf der Baustelle hätte den Einzug der Senioren nach hinten verschoben“.

Zusammenarbeit seit 10 Jahren

Da war es von Vorteil, dass Salewski in Sachen „Dachfenster“ mit Roto Dach- und Solartechnologie einen langjährigen Partner an der Hand hatte, auf den er auch bei diesem Projekt zählen konnte: „Mit Roto arbeiten wir mittlerweile seit rund 10 Jahren erfolgreich zusammen“, erzählt er. „Qualität und Preis der Produkte erfüllen genau die Anforderungen, die wir uns für ein Fenster wünschen”, erklärt Salewski. „Dabei achten wir vor allem auf die Langlebigkeit - schließlich sollen die Produkte möglichst lange ihren Zweck erfüllen.“ Zudem konnte auf der Baustelle, dank der Montagefreundlichkeit der Roto-Produkte, viel Zeit eingespart werden. „Ein weiteres Plus: Aufgrund der sachgemäßen Anbringung, sind auch zukünftig keine Durchfeuchtungsschäden oder langwierige und teure Instandsetzungen zu befürchten“, freut sich Salewski.

Das Atriumhaus schmücken Dachfenster von Roto

Für die Seniorenresidenz wurden 4 Dachfenster des Typs „WDF R65 K WD AL“ ausgewählt, die sich, aufgrund der Wärmedämm-Isolierverglasung (Uw-Wert von 1,2 W/m2K), ideal für den Einsatz im Atriumhaus eignen. Denn bei einer Gebäudedämmung von 18 cm sollte nicht unnötig Energie über die Fenster verloren gehen. Der Einbau war aufgrund des einfachen Handlings der Roto-Fenster schnell erledigt und ersparte den Handwerkern viel Zeit und Schweiß: „Der Dachfenstereinbau ging reibungslos und in kurzer Zeit vonstatten“, erzählt Salewski. „Hier haben unsere Partner von Roto wirklich ganze Arbeit geleistet.“

Dachfenster - optisch überzeugend

Da die Solaranlage bereits jeweils eine komplette Seite des Dachstuhls in Anspruch nahm, mussten die Dachfenster auch optisch überzeugen, um die fehlenden Fenster auf der Solaranlagen- Seite des Daches zu kaschieren: Die edlen und anthrazit-metallic Aluminium-Abdeckungen der Roto-Fenster verleihen nun dem Dach eine moderne Optik, die sich harmonisch in die moderne, rot-weiß-graue Farbgestaltung des Atriumhauses integriert.

Intelligentes Energiekonzept

Am Ende wurde mit dem Atriumhaus ein Konzept realisiert, das - hinsichtlich der Nutzung und des Energieverbrauchs - Wirtschaftlichkeit mit Nachhaltigkeit verbindet und eine positive Energiebilanz präsentiert. „Seit 2011, da ging die Wohnanlage in Betrieb, konnten wir einen sehr niedrigen Energiebedarf beobachten“, freut sich Salewski. „Durch die aktive Nutzung von Sonnenenergie und Erdwärme sorgt das Energiekonzept für geringe bis keine Nebenkosten für die Mieter. Aber auch die passive Nutzung der Sonnenenergie durch die Gebäudeausrichtung, Konstruktion und Fensterflächenkonzeption trägt zur positiven Energieausbeute bei“, so Salewski weiter. Für die Bewohner der Seniorenresidenz insgesamt eine gelungene Umsetzung, die sich rechnet.

Alternative Verwendung der Räumlichkeiten

Das Atriumhaus ermöglicht es älteren Menschen, möglichst lange ein aktives und normales Leben innerhalb der eigenen 4 Wände zu führen. Durch die durchdachte Bauweise und das innovative Nutzerkonzept des Seniorenheims (wie z. B. die Erreichbarkeit aller Etagen über einen Aufzug) nimmt die Wohnanlage den Menschen die Angst vor Unfällen in der Selbstständigkeit. Alle Wohnungen sind barrierefrei gestaltet und verfügen teilweise über einen Balkon oder eine Terrasse.

Da die Wohnanlage ein Zuhause für Jung und Alt gleichermaßen ist, berücksichtigen die Grundrisse nicht nur die Bedürfnisse von selbstständigen Personen, Paaren und Bewohnern, die auf Hilfe im Alltag angewiesen sind, sondern ermöglichen auch regelmäßige Übernachtungsbesuche der eigenen Kinder und Enkelkinder. Bei der Konstruktion der Wohnanlage wurde bewusst auf gemauerte Innenwände verzichtet. Es ist daher möglich, den Gebäudegrundriss auch nach mehreren Jahren für eine alternative Nutzung zu verändern. Das Haus passt sich also gewissermaßen den Wohnanforderungen der Bewohner an - derzeit finden Wohnungen von 37,22 qm bis 88,34 qm Wohnfläche im Atriumhaus Platz.

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