Qualitätssiegel für „Sicheres Wohnen“
GBN Nienburg und Lehrter Wohnungsbau

„Solche Investitionen in Wohnprojekte und Wohnanlagen zahlen sich aus. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt, erhöhen sie vor allem das Sicherheitsgefühl der Menschen und wirken unmittelbar präventiv der Entstehung von Kriminalität vor“, ist sich die Ministerin sicher.

Folgende Unternehmen wurden mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet:

• Die GBN Wohnungsunternehmen Nienburg/Weser wurde mit dem Prädikat „hohe Qualität“ für das Wohnobjekt „Körnerstraße 8b“ in Nienburg/Weser und die Wohnanlage „Körnerstraße 10, 12, 14, 16, 18, 20“ in Nienburg/Weser ausgezeichnet.

• Die Lehrter Wohnungsbau wurde mit dem Prädikat „Ausgezeichnete Qualität“ für die „Q 16“ in der „Spreewaldstr. 1, Schlesische Str. 2 und 4 sowie Wandelgraben 1 und 3“ in Lehrte ausgezeichnet.

Für die Auszeichnung ausschlaggebend waren neben baulichen Maßnahmen, solche Bauten, die ein sicheres Wohnen ermöglichen und soziale Aspekte, wie beispielsweise die Förderung eines guten Miteinanders der Bewohner. Die zertifizierten Objekte zeichnen sich durch ein hohes Maß an baulicher Sicherheit, durch Engagement der Wohnungsunternehmen sowie intakte Nachbarschaften aus.

Zur Bewertung von Wohnanlagen und Wohngebieten ist im Rahmen der „Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen“ (SiPa) ein Qualitätssiegel für sicheres Wohnen entwickelt und bisher 33-mal verliehen worden. Um dieses Qualitätssiegel zu erhalten, müssen seitens der antragstellenden Wohnungsunternehmen verschiedene Kriterien erfüllt werden, die nachweislich ein sicheres Wohnen ermöglichen - von ausreichender Beleuchtung, über Sauberkeit, bis hin zur Belebung des Wohngebietes.

Es handelt sich bei der SiPa um einen Zusammenschluss von 20 Partnern aus dem staatlichen und nichtstaatlichen Bereich, die sich zum Ziel gesetzt haben, Sicherheit im Wohnumfeld sowie im öffentlichen Raum zu schaffen bzw. zu stärken, um Kriminalität zu mindern und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu verbessern. Die SiPa wird seit Jahren vom Landespräventionsrat Niedersachsen im Niedersächsischen Justizministerium federführend koordiniert.

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