„Mini-Haus“ in der FertighausWelt
„Green Living Space“ - das Wohnen von morgen

Der mediterrane Garten auf dem eigenen Dach bietet viel Platz und ein außergewöhnliches Ambiente. (Foto: SchwörerHaus)

Achim Hannott, Geschäftsführer des BDF (Bundesverband Deutscher Fertigbau), hat gute Nachrichten: „In den ersten 8 Monaten 2017 schnitt der Fertigbau mit einem starken Plus von 8% wesentlich besser ab, als der Gesamtmarkt der Ein- und Zweifamilienhäuser.“ In Deutschland gibt es also einen Fertighaus-Bauboom. Doch deckt die Branche die Wohnbedürfnisse auch aller Zielgruppen ab?

Diese Frage stellt sich SchwörerHaus immer wieder von Neuem. Statistiken zeigen: Bei der Wohneigentumsquote ist noch viel Luft nach oben. Vor allem junge Leute halten sich zurück. Vielleicht gibt es einfach nicht die passenden Hauskonzepte? Konnektivität, Mobilität und Neo-Ökologie, heißen die aktuellen Lifestyle-Trends laut einer Studie der Kölnmesse und dem Verband der Deutschen Möbelindustrie.

Das „Green Living Space“ fasst diese zu einem neuen Wohnkonzept zusammen: Ein „Mini-Haus“ auf Punkt-Fundamenten, das fast überall aufgestellt werden kann - schnell, bezahlbar, smart ausgestattet. Mit einem Garten auf dem Dach und individuell gestaltbar. Und sollten sich die Lebensumstände eines Tages ändern, lässt sich das „Green Living Space“ einfach auf einen LKW verladen und an einem neuen Standort wiederaufbauen. Eine echte Alternative zu ei- ner (Miet)-Wohnung mit begrenztem Balkon.

Entstanden ist das „Green Living Space“ als Gemeinschaftsprojekt mit IKEA Deutschland, Gira und Vaillant. Denn bei Schwörer-Haus ist man überzeugt davon, dass das Zusammenführen der Expertise aller Kooperationspartner am Ende zu nachhaltigeren Lösungen führt - industriell reproduzierbar und dennoch individuell anpassbar. Das Magazin „Zuhause Wohnen“ unterstützte das Projekt vor allem beratend. Chefredakteurin Bettina Wündrich „Dieses besondere Projekt spiegelt perfekt die Bedürfnisse einer jungen Zielgruppe wider, die voller Pläne ist, autonom sein möchte und mobil.”

In Rekordzeit fix und fertig installiert

Basis für das moderne „Mini-Haus“ ist das Schwörer-Raummodul „FlyingSpace“, mit dem auch in Zeiten stark steigender Grundstückspreise hochwertiger und bezahlbarer Wohnraum schnell geschaffen werden kann. Sei es als Anbau an ein bestehendes Gebäude oder als freistehendes „Mini-Haus“ in einer Baulücke, auf dem Dach eines Bestandsgebäudes oder an anderen ungewöhnlichen Orten.

Die „FlyingSpaces“ werden schlüsselfertig am Stück, inklusive montierter Sanitärausstattung und Kücheneinrichtung, angeliefert und innerhalb nur eines Tages „installiert“. Große Eingriffe in die Umgebung sind dabei nicht notwendig:

Mit Maximal-Abmessungen von 14,50 x 4,35 Meter und ca. 50 qm Wohnfläche hat das „Tiny House“ wahlweise 2 Schlafräume, ein Badezimmer und einen offenen Wohn-Essbereich mit praktischer Küchenzeile. Oder aber es bietet urbanes, offenes Loft-Ambiente, wie es zum Lebensstil vieler Trendsetter passt. Im neuen Musterhaus der FertighausWelt Hannover am Flughafen in Langenhagen umfließt ein einziger, großer Raum eine „Box“ in der Mitte mit Versorgungstechnik für Küche, Waschmaschine, Bad und separates WC. Es entsteht ein spannender „Open Space“, ein anregendes Ambiente, das Spielraum lässt für kreative Ideen.

IKEA-Chefdesigner Michael Haas zeigt sich begeistert: „Am liebsten würde ich selbst in ein „FlyingSpace“ einziehen. Eine geniale Sache.“ Für das „Green Living Space“ hat er ein freches Design- und Raumkonzept mit multifunktionalen Möbeln entwickelt.

Wohngesundheit im Smart Home

Schon seit Langem achtet SchwörerHaus auf die Verwendung wohngesunder Materialien. Der natürliche Baustoff Holz ist frei von chemischem Holzschutz und für den Innenausbau werden selbstverständlich nur hochwertige, geprüfte Materialien verwendet. In Langenhagen wurde nun zum ersten Mal auch die Raumluft in einem „FlyingSpace“ gemessen - inklusive aller Ausbaumaterialien, Möbel sowie Fußboden- und Wandbeläge.

Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts: „Der nach gesundheitlichen Kriterien vom Sentinel Haus Institut und TÜV Rheinland gebaute „Green Living Space“ zeigt eindrucksvoll, wie sich eine flexible Art zu leben mit dem Wunsch nach Gesundheit und Achtsamkeit unter ein Dach bringen lässt.” Darüber hinaus ist das „Green Living Space“ mit Smart Technology per KNX System und Gira G1 ausgestattet. Die intelligente Haussteuerung steigert nämlich nicht nur den Wohnkomfort, sondern ist auch beim Energiesparen behilflich.

Holger Tielesch, Projektmanager bei Gira: „Wir zeigen mit diesem Projekt, dass auch hochwertige, erweiterbare und datensichere Konzepte per KNX smart, flexibel und bezahlbar sind.“ Für Energieeffizienz, Wärme und ein gutes Raumklima sorgt eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und einem Wärme-Recycling-Wert von über 80 Prozent in Kombination mit einer elektrischen Direktheizung.

Gratisstrom von der Sonne liefern 8 vertikal in die Ostfassade integrierte Photovoltaik-Module. Für die Ausführung konnte SchwörerHaus auf die Expertise des Haustechnik-Spezialisten Vaillant zurückgreifen. Vaillant Deutschland-Geschäftsführer Dr. Tillmann von Schroeter hat das Potenzial des „Green Living Space“ sofort erkannt: „Kleinere Wohneinheiten und mobile Konzepte werden in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.” Das Haus im Kleinformat kann in der FertighausWelt Hannover von Mittwoch bis Sonntag, jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr, besichtigt werden - fachkundige Beratung inbegriffen.

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