Effiziente Wärmeversorgung
Günstig heizen mit der Kraft der Sonne

Bereits viele Hauseigentümer sind von der Kombination aus Gasbrennwerttechnik und Solarthermie überzeugt. (Foto: Paradigma)

Viele Verbraucher denken derzeit über eine Heizungssanierung nach. Vollkommen zu Recht, ist doch ein großer Teil der deutschen Heizungsanlagen hoffnungslos veraltet. Laut dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) betrifft das rund 14 Millionen Anlagen. Wer saniert, sollte dabei aber nicht nur an heute, sondern auch an morgen denken: Eine gute Lösung ist ein sogenanntes „hybrides System“, bestehend aus Gas-Brennwertkessel und einer solarthermischen Anlage. Moderne Brennwerttechnik nutzt den jeweiligen Energieträger am physikalischen Limit. Dabei wird zusätzlche Energie aus dem im Abgas enthaltenen Wasserdampf gewonnen, was zu exzellenten Wirkungsgraden von bis zu 110% führt.

Der Betreiber eines hybriden Systems profitiert also doppelt: Einerseits nutzt er auf effiziente Weise den wirtschaftlich attraktiven Energieträger Erdgas. Gleichzeitig koppelt er erneuerbare Sonnenwärme in sein Heizsystem ein und spart dadurch zusätzlich bares Geld. Wer seine Heizung saniert, der sollte es gleich richtig machen: Mit verhältnismäßig wenig Mehraufwand, gibt es neben der neuen Heizung im Keller eine zusätzliche aufs Dach - und die hat es in sich!

Die solarthermische Anlage nutzt die nahezu jederzeit und überall zur Verfügung stehende Energie der Sonne und hebt die ohnehin schon effiziente Gasheizung auf ein noch deutlich höheres Niveau. Während des Großteils des Jahres kann die solarthermische Anlage so zur Deckung des Wärmebedarfs im Haus beitragen. Nur zu Spitzenzeiten wird der Gaskessel zugeschaltet. Das schont nicht nur den Geldbeutel, durch die Kombination der beiden Technologien leistet der Betreiber auch einen positiven Umweltbeitrag.

Ein weiterer Pluspunkt: Eine solarthermische Anlage passt sprichwörtlich auf jedes Dach. Und falls man in Zukunft doch zu 100% auf erneuerbare Energien umsteigen möchte, zum Beispiel mit einem modernen Holzheizkessel oder einer Wärmepumpe, ist dies ebenfalls problemlos möglich. Die solarthermische Anlage ist nämlich mit jedem erdenklichen Wärmeerzeuger kombinierbar. Wer sich jetzt für einen Wechsel auf die sonnige Seite des Heizens entscheidet, profitiert zudem von den attraktiven Förderbedingungen.

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