„Zuhause sicher“
Gute Fachbetriebe sorgen für Sicherheit

Immer mehr Haus- und Wohnungseigentümer nehmen den kostenlosen Beratungsdienst der Polizei in Anspruch, um die Plakette „Zuhause sicher“ zu erhalten. (Foto: Zuhause sicher)

Gemeinsam bieten sie den Bürgern konkret vorort Hilfestellung an, wenn es darum geht, das eigene Zuhause vor ungebetenen Gästen wirksam zu schützen. Bürger haben dabei die Möglichkeit, die Begleitung durch Polizei und geschulte Handwerker auf den Weg zum sicheren Zuhause in Anspruch zu nehmen.

Eine Schutzgemeinschaft des Netzwerkes „Zuhause sicher“ besteht insbesondere aus Fachhandwerksbetrieben, die nach polizeilichen Vorgaben speziell geschult worden sind. Mit der Qualifikation erfüllen sie die Voraussetzungen, um auch auf den Adressennachweis für Errichter des jeweils zuständigen Landeskriminalamtes aufgenommen zu werden. Damit sind sie dann vom Landeskriminalamt offiziell als Fachbetriebe für die Montage von Einbruchschutz anerkannt.

Mehr als 250 solcher Fachfirmen bilden die Schutzgemeinschaften im Netzwerk „Zuhause sicher“, die in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizeibehörde mehr und mehr Haushalte mit DIN-geprüfter Sicherheitstechnik ausrüsten. Darüber hinaus werden sie von einem Technischen Fachberater der örtlichen Polizei über die neuesten Erkenntnisse zum Delikt „Einbruch“ auf dem Laufenden gehalten und bilden sich mindestens einmal im Jahr fachspezifisch weiter. Damit können sie ihren Kunden stets aktuelles Know-how anbieten und Spitzenarbeit leisten.

Kompetent und neutral - die Polizei informiert

Die Erfahrung der Polizei zeigt: Über ein Drittel aller Einbrüche bleibt bereits im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen. Ratschläge, wie man sich gegen Einbrecher wirkungsvoll schützen kann, geben die Mitarbeiter der polizeilichen Beratungsstellen. Sie erklären die Schwachstellen von Gebäuden und die Arbeitsweisen der Täter. Als Partner im Netzwerk „Zuhause sicher“ erstellen sie gemeinsam mit dem Bürger ein Beratungsprotokoll und geben kompetent und neutral Ratschläge zur Absicherung des Hauses oder der Wohnung.

Neben verschiedenen Verhaltenstipps, erhält der Beratene insbesondere Empfehlungen für den Einbau mechanischer Sicherheitstechnik. Als Partner im Netzwerk „Zuhause sicher“ überreicht die Polizei im Anschluss an das Gespräch die Referenzliste der örtlichen Schutzgemeinschaft im Netzwerk „Zuhause sicher“ und damit eine Liste mit Kontaktdaten von Fachfirmen.

Am Ende steht die Präventionsplakette

Hat man sein Zuhause dann mit einbruchhemmender Sicherheitstechnik ausgestattet - außerdem auf jeder Etage einen Rauchmelder installiert - ist die Hausnummer von außen gut sichtbar und steht ein Telefon am Bett, belohnt die Polizei als Netzwerkpartner dieses Engagement für die Sicherheit zu Hause mit der Vergabe der netzwerkeigenen Präventionsplakette. Sie kann am Gebäude angebracht werden und dann potenziellen Einbrechern signalisieren: „Hier bleibt der Einbruch im Versuch stecken!“

Apropos Rauchmelder: Sie verringern die Gefahr, dass sich Brände unbemerkt entwickeln und so Menschenleben gefährden. Tödlich ist bei einem Brand in der Regel nicht das Feuer, sondern der Rauch. Bereits nur 3 Atemzüge hochgiftigen Brandrauchs können tödlich sein. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt die Bewohner auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt den nötigen Vorsprung, sich und seine Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

Die Investition in Sicherheitstechnik lohnt sich zudem nicht nur im Hinblick auf die Absicherung gegen Einbruch und Brand, sondern auch finanziell. Denn die dem Netzwerk angeschlossenen Versicherer bieten einen Nachlass auf die Hausratsversicherung an.

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