Einsparung und ökologischer Fußabdruck
Heinz von Heiden geht mit gutem Beispiel voran

Dr. Helge Mensching setzt auch in der Firmenzentrale in Isernhagen sehr auf grüne Akzente. (Foto: Heinz von Heiden)

So habe Heinz von Heiden seinen Stromverbrauch in der Firmenzentrale in Isernhagen seit 2013 um gut 90.000 kWh reduzieren können. Das entspricht in etwa dem Stromverbrauch von 26 Einfamilienhäusern. „Anfangs haben wir uns ganz einfacher Mittel bedient, wie beispielsweise dem Austausch der alten Leuchtstoffröhren gegen sparsamere LED-Lampen“, beschreibt Mensching die Vorgehensweise. „Für unsere 4 KompetenzCentren zusammengezählt, erreichen wir da schon eine nennenswerte Energieeinsparung.“

Dem gegenüber stehe die eigene Stromerzeugung mittels Photovoltaik-Anlagen, die seit 2014 auf dem Dach des Bauleistungszentrums in Möckern, auf dem Kompetenz- Centrum in Kuppenheim und 6 Musterhäusern installiert sind. Der dort erzeugte Strom beläuft sich nach Unternehmensangaben auf 113.547 kWh. „Vereinfacht gesagt, erzeugen wir auf diese Weise so bereits ein Drittel des Stromverbrauchs der Zentrale selbst. Das ist ein guter Wert. Wir sind damit auf dem richtigen Weg“, fasst der Heinz von Heiden-Geschäftsführer zusammen.

Inhouse-Maßnahmen: Leicht umzusetzen und sehr effektiv

Das Engagement in Sachen Energieeinsparung geht aber noch weiter: So werden nach und nach die Drucker aus den Büros der Mitarbeiter gegen Netzwerkdrucker ersetzt. Wo früher jedes Büro ein eigenes Gerät hatte und entsprechend nutzte, kommen nun große Drucker zum Einsatz, die abteilungsübergreifend genutzt werden können. „Diese Lösung bietet uns sehr viele Vorteile“, weiß Dr. Helge Mensching, „wir sparen nicht nur Strom, sondern reduzieren auch die Druckeremissionen in den einzelnen Büros.

Ein weiterer Punkt ist, dass jeder sich genau überlegt, ob der Ausdruck wirklich nötig ist. Sitzt man neben dem Drucker, ist man eher verleitet zu drucken, als wenn man eigens zum stationären Gerät gehen muss. So kann auch Papier eingespart werden. Wir haben damit wirklich gute Erfahrungen gemacht. Nach einer kurzen Testphase werden wir das System übergreifend einsetzen.“ Man sieht, Verantwortung für die Umwelt und für die Mitarbeiter zu übernehmen, schließt sich bei Heinz von Heiden keineswegs aus: Ein kurzer Gang zum Drucker sorgt für ein bisschen Bewegung und bringt auch Vorteile für die Umwelt und das Raumklima.

Ebenso ist es bei den neuen Wasserspendern, die seit kurzem bei dem Massivhausbauer im Test sind: Hier wird Trinkwasser aus der Leitung über ein Filtersystem aufbereitet und kann auf Wunsch mit Kohlensäure versetzt werden. Ob das Wasser gekühlt oder in Zimmertemperatur, mit oder ohne Kohlensäure entnommen wird, kann jeder selbst entscheiden - auch die Menge ist individuell wählbar. Die Heinz von Heiden-Belegschaft in Isernhagen testet dieses System momentan mit Begeisterung, denn auch hier liegen die Vorteile auf der Hand:

„Setzt sich der Pilotversuch durch, werden wir unseren ökologischen Fußabdruck sehr deutlich verkleinern können. Es entfallen sowohl die Wiederaufbereitung und -befüllung der Mehrwegflaschen, als auch der An- und Abtransport der Getränkekisten per LKW“, verdeutlicht Dr. Helge Mensching. Stattdessen steht immer frisches Wasser zur Verfügung, das sich die Mitarbeiter in der gerade benötigten Menge abfüllen können. In Kürze bekommen die Mitarbeiter für diesen Zweck gebrandete Karaffen zur Verfügung gestellt.“ Darüber hinaus gibt es täglich frisches Obst für die Belegschaft, die dieses Angebot gerne annimmt.

Fahrzeugpool: Golf GTE ergänzt die konventionellen Pkw

Und auch in Sachen Fuhrpark ist ein erster Schritt in eine ökologische Zukunft getan worden: Heinz von Heiden zählt jetzt auch einen VW GTE zu seinen Pool-Fahrzeugen. „Für Strecken innerhalb von 50 Kilometern kann der Golf absolut mit einem konventionellen PKW mithalten. Gerade in Hinblick auf die Diskussion um den CO2-Ausstoß in deutschen Städten, setzen wir gerne auf alternative Lösungen.“

So erklärt es sich auch, dass Heinz von Heiden bereits seit Jahren auf den klimaneutralen Versand der Deutschen Post setzt. Die Treibhausgasemissionen des Postversands werden berechnet und durch die Unterstützung geprüfter Klimaschutzprojekte neutralisiert. Einmal im Jahr zeigt ein Go- Green-Zertifikat, wie groß die CO2-Ersparnis insgesamt ausgefallen ist.

Fazit: Mit gutem Beispiel vorangehen und weiterdenken

„Man sagt, eine Reise beginnt immer mit dem ersten Schritt, und so sehe ich die Entwicklung bei Heinz von Heiden auch“, fasst der Geschäftsführer zusammen. „Wir werden grüner und das aus Überzeugung. Da, wo wir kurzfristige Veränderungen bewirken können, setzten wir direkt an. Andere Prozesse bedürfen einer längeren Vorbereitung, bevor sich Ergebnisse zeigen, aber auch hier sind wir bereits aktiv.“

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