Boomender Wohnungsmarkt und steigende Nachfrage
Immobilienmarktbericht 2016 für Region und Stadt Hannover

Stellten die Entwicklung auf dem heimischen Immobilienmarkt vor (v. l.): Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette, Wirtschaftsdezernentin der Landeshauptstadt, und Andreas Schulten, Vorstand der bulwiengesa.

Bereits zum 14. Mal gibt die Wirtschaftsförderung der Region Hannover jetzt die Studie zum gewerblichen Immobilienmarkt heraus - pünktlich zur Fachmesse „Expo Real“ in München. „Die steigende Nachfrage nach Flächen bringt die Region Hannover am Immobilienmarkt weiter nach vorn“, ist Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, überzeugt.

Sabine Tegtmeyer-Dette setzt auf das Instrument des Immobilienmarktberichts, um für den Standort zu werben: „Der offene und ehrliche Austausch mit der hannoverschen Immobilienwirtschaft ermöglicht eine umfassende Markttransparenz und fördert das Vertrauen der Investoren in den Standort.“

Wohn-Immobilienmarkt

Wachsende Bevölkerung, steigende Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt: Vor allem die Landeshauptstadt erlebt einen regelrechten Boom. Kein Wunder: Seit 2010 ist die Bevölkerung in Hannover um 25.500 Menschen und damit um 5 Prozent gewachsen. Im gleichen Zeitraum wurden nur rund 3.950 neue Wohnungen in der Stadt Hannover fertiggestellt. Es besteht ein erheblicher Bedarf an neuem Wohnraum.

Gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft wollen Stadt und Region die Voraussetzungen dafür schaffen, dass in den nächsten Jahren mehr gebaut werden kann: Die Stadt Hannover will aktuell jährlich Baurecht für mindestens 1.000 neue Wohnungen schaffen, 25 Prozent davon als öffentlich geförderte Wohnungen.

Und diese Maßnahmen greifen bereits: 2015 wurden 65 Prozent mehr Wohneinheiten fertiggestellt als 2014. Die größten Neubauprojekte der nächsten Jahre in Hannover sind die „Wasserstadt Limmer“ und die Erweiterung am Kronsberg-Süd.

Immobilienmarktbericht

Die vorliegende Ausgabe des Immobilienmarktberichts wurde von der Region Hannover und der Landeshauptstadt gemeinsam mit weiteren 17 Partnern aus der regionalen Immobilienwirtschaft erarbeitet. Das renommierte Beratungsunternehmen bulwiengesa AG prüfte und ergänzte jeweils die zusammengetragenen Informationen und Erkenntnisse.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Studie entsteht unter Federführung der Region Hannover als Gemeinschaftswerk der öffentlichen Hand (Region und Stadt Hannover) und Akteuren der regionalen Immobilienwirtschaft. Seit 2004 arbeitet die Projektgruppe mit der bulwiengesa AG zusammen.

Die Kosten des Berichts werden zu 50 Prozent von der Region Hannover und zu 50 Prozent von den immobilienwirtschaftlichen Partnern als Public-Private-Partner ship-Projekt getragen. Folgende Partner waren am aktuellen Immobilienmarktbericht beteiligt:

  • ANGERMANN HANNOVER ,
  • BAUM Unternehmensgruppe,
  • Delta Domizil ,
  • Deutsche Reihenhaus ,
  • Engel & Völkers Hannover Immobilien ,
  • FIH Fürst-Immobilien Hannover ,
  • GBH Gesellschaft für Bauen und Wohnen
  • Glaser ProjektInvest
  • Gundlach ,
  • HE Hannover Estate ,
  • HELMA Wohnungsbau ,
  • Henschel Immobilien,
  • INTERHOMES
  • Jones Lang LaSalle ,
  • Landeshauptstadt Hannover/Wirtschaft,
  • Region Hannover / Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung
  • meravis Wohnungsbau- und Immobilien ,
  • S-Gewerbe-Immobilien-Vermittlung
    Hannover ,
  • STRABAG Real Estate / Hannover.

Die Daten und Analysen des Berichts basieren auf einer neutralen Erhebung der Berliner bulwiengesa, die seit 25 Jahren in der Markt-, Regional- und Wirtschaftsforschung tätig ist. Für eine unabhängige und konsistente Beurteilung hat das Unternehmen Datenbanken und Modelle entwickelt, die differenzierte Aussagen zum Profil eines Standortes ermöglichen. Ergänzend werden Umsätze und Mieten von der Projektgruppe erhoben und bewertet.

Der jetzt vorgestellte Report richtet sich hauptsächlich an Investoren, Makler und Projektentwickler, die eine solide Datenbasis für Investitionen auf dem regionalen Immobilienmarkt benötigen. Dem Bericht liegen Zahlen bis Juli 2016 zugrunde. Ausgewiesen werden errechnete Gesamtzahlen für das Jahr 2015 beziehungsweise Schätzdaten für 2016.

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