Förderkredite und Zuschüsse von der KfW
Mehr Geld vom Staat für den Einbruchschutz

Direkte Zuschüsse gibt es nun wieder für Maßnahmen, wie einbruchhemmende Türen und Fenster, Alarmanlagen sowie Beleuchtungs- und Zugangskontrollsysteme. Die Höhe dieser Förderung liegt zwischen 200 und maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit für Material und Handwerkerkosten.

Mit der neuen Förderung sollen direkt Sicherungsmaßnahmen ab Kosten von 500 Euro mit einer Finanzierung von 20 Prozent bezuschusst werden. Ab einem finanziellen Aufwand von 1.000 Euro, soll der Zuschuss dann 10 Prozent betragen.

Seit Beginn dieses Jahres können private Eigentümer und Mieter entsprechende Anträge einfach online im KfW-Portal einreichen - stets jedoch vor Beginn der Sicherungsmaßnahmen.

Ob in der Bauplanung oder für die Nachrüstung - effektiver Einbruchschutz bedarf Fachwissen und Erfahrung. Der Einbau von Sicherheitstechnik muss immer ausschließlich vom Fachmann erfolgen, ansonsten besteht kein Anspruch auf Förderung.

Für Maßnahmen zum Einbruchschutz wurden in 2016 über 40.000 Förderzuschüsse eingereicht. Über 50.000 Wohneinheiten wurden so mit verschiedenen Maßnahmen gegen Einbruch in ganz Deutschland gesichert.

Seit letztem Jahr können zusätzlich Förderkredite für Investitionen in den Einbruchschutz beantragt werden:

Die Mindest-Investitionssumme für Einzelmaßnahmen beträgt in der Zuschussförderung 2.000 Euro - durchschnittlich wurden bisher von den Bauherren pro Wohneinheit 5.000 Euro investiert. Hauptsächlich wurden dabei einbruchshemmende Haus- und Wohnungstüren sowie Nachrüstsysteme für Fenster in den verschiedenen Objekten eingebaut.

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