Schwerpunkt 2017 - „Integration und Willkommenskultur“
Regionsentscheid: „Unser Dorf hat Zukunft“

Für Einzelprojekte und Initiativen, die als gute Beispiele für andere Ortschaften dienen können, werden Zusatzpunkte vergeben. Der vollständige Kriterienkatalog und weitere Informationen sind im Internet unter www.hannover.de (Sucheingabe: Unser Dorf hat Zukunft) zu finden. Anmeldeschluss für den Regionswettbewerb 2017 ist der 31. Januar 2017.

Mit dem Dorfwettbewerb ehrt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft alle 3 Jahre das bürgerliche Engagement für eine lebenswerte Zukunft auf dem Land. Schirmherr ist der Bundespräsident.

Dieser Wettbewerb will die teilnehmenden Ortschaften dazu anregen, besonders die eigenen Stärken, Schwächen und Chancen zu analysieren und so daraus ein ganzheitliches Konzept für die zukünftige Entwicklung zu erarbeiten.

„Auch in der Region Hannover sind besonders die ländlich geprägten Teilräume den Auswirkungen des demographischen und gesellschaftlichen Wandels ausgesetzt“, erläutert Prof. Dr. Axel Priebs, Dezernent für Umwelt, Planung und Bauen der Region Hannover das neue Schwerpunktthema in 2017.

„Diese Veränderungen stellen eine ganz besondere Herausforderung für die Zukunft der Dörfer dar. Durch eine gelebte Willkommenskultur und durch die Integration von Neubürgern kann dem positiv entgegengewirkt und Abwanderungstendenzen vorgebeugt werden.“ Die Bewertungskommission wird dann ihre Punkte bei einer Bereisung der teilnehmenden Dörfer im Mai 2017 vergeben. Beim letzten Regionswettbewerb 2014 hießen die Sieger Dudensen, Hagen und Wulfelade (alle Neustadt a. Rbge.). Dudensen konnte auch bundesweit mit seinen Qualitäten punkten und wurde mit der Silbermedaille im Bundeswettbewerb 2016 ausgezeichnet.

Der erste „Dorf-Wettbewerb“ fand 1961 auf Bundesebene statt und hatte damals zum Ziel, die Abwanderung der Dorfbevölkerung, insbesondere aufgrund des Strukturwandels in der Landwirtschaft, zu verhindern. Dorfverschönerung und Grüngestaltung waren die Ansätze.

Im Laufe der Jahre kristallisierte sich he-raus, dass die Attraktivität und Beständigkeit eines Dorfes nicht nur durch gestalterische Elemente beeinflusst werden. Die Wettbewerbskriterien verlagerten sich in Richtung Dorferneuerung und integrierte Dorfentwicklung.

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