„Starthomes“ in Bremen-Arsten
Sonderpreis für bezahlbares Bauen

„Kaufen statt Mieten“ - mit diesem Credo wirbt Interhomes und setzt mit dem Konzept der „Starthomes“ auch in dieser Hinsicht Zeichen. (Fotos: Interhomes)

In der altehrwürdigen Hansestadt an der Weser hat Interhomes jetzt in der „Egon-Kähler-Straße“ das zweite Projekt unter dem Namen „Starthomes“ realisiert.

Die in Bremen-Arsten so entstandenen 152 Reihenhäuser benötigten, aufgrund ihrer Achsmaße und der hohen Verdichtung, nur wenig Grundstücksfläche. Die serielle Bauweise mit Betonfertigteilen und die standardisierten Ablauf-Prozesse ermöglichten eine schnelle Fertigstellung und senkten so die Baukosten pro Quadratmeter.

Aus dem kleinsten „Starthomes“-Haus, dem „Start1“, wurde das „Starthomes-Duplex“ entwickelt - ein Wohnraumkonzept speziell für Flüchtlingsfamilien. Gebaut wird es in einem neuen Wohngebiet, um gelebte Integration zu ermöglichen.

Die „Starthomes“ kommen ohne aufwändige Fassadenelemente aus, beherbergen aber modernste Versorgungstechnik. Die Stadt Bremen war von dem Konzept schließlich so überzeugt, dass diese Häuser ab 2017 Basis für den öffentlich geförderten Wohnraum im Bremer Osten sein werden.

Anerkennung fand das neuartige Interhomes-Konzept auch bei der Vergabe des „FIABCI Prix d’Excellence Germany Award 2016“: Den „Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ konnte Interhomes-Chef Frank Vierkötter für das vorstehende Projekt jetzt in Berlin in Empfang nehmen. Von ihm wollte HAUS und GRUNDBESITZ nun Näheres aus der Entwicklungs-, Start- und Umsetzungsphase der „Starthomes“ wissen:

„Alles begann auf der Klausurtagung von Vorstand und Führungskräften zu Beginn des Jahres 2012, als ich das Ziel ausgab: „Der Markt braucht günstige Häuser. Wir fangen jetzt und hier damit an“, erinnert sich der Interhomes-Vorstandsvorsitzende.

Im weiteren Verlauf wurden alle Mitarbeiter an der Namensfindung der neuen „Juniorlinie“ von Interhomes beteiligt: Neben dem Gewinnernamen „Starthomes“, gab es unter den mehr als 100 Vorschlägen auch Namensideen, wie Hausimglück, Häuserfux, McEigenheim, Volkshaus usw..

Die ersten „Starthomes“ wurden (nicht im prämierten Projekt, sondern in einem Vorläufer) für 111.950 Euro in Bremen beworben - nur keiner kam. „Dabei war der Preis absolut unterhalb jedem anderen Haus in Bremen. Aber - keiner hat es uns geglaubt.“

Vierkötter weiter: „Bis der Bann endlich gebrochen war, hat es noch einige Wochen gebraucht. Dann jedoch sprach es sich herum und „Starthomes“ wurde zu einer Marke, zum Inbegriff von bezahlbarem Bauen, so dass wir in Arsten am Ende einen solchen Run auf die letzten 50 unserer mehr als 150 Häuser hatten, dass sich Schlangen vor unserem Musterhaus bildeten.“

„Welches war die größte Herausforderung, mit der Sie bei der Entwicklung und Umsetzung dieses Projekts konfrontiert waren?“, wollte HAUS und GRUNDBESITZ vom Interhomes-Chef wissen.

„Für uns war es - nach der seit 1968 ausschließlichen Herstellung von Häuser in massiver Stein-auf-Stein-Bauweise - der erstmalige Einsatz von vorgefertigten Betonfertigteil-Elementen. Ein großer Lernprozess für alle, die an der Planung und Durchführung beteiligt waren.“

Dass es in Deutschland an bezahlbarem Wohnraum mangelt, darüber sind sich alle einig. Wenn es dann aber an die konkrete Umsetzung geht und die „Starthomes"-Häuser als Konzept für bezahlbares Wohnen den Vertretern von Städten, Gemein-den und Ämtern präsentiert werden, fallen manchmal politischer Wille und städtebaulicher Anspruch auseinander.

Vierkötter: „Diese Häuser sind vor allem deshalb bezahlbar, weil sie standardisiert sind, weil sie seriell gefertigt werden. Und dabei entsprechen sie den hohen, energetischen Anforderungen und sind nach-haltig gebaut.“

Die Entwicklung von „Starthomes“ ist ein großes Gemeinschaftsprojekt bei Interhomes gewesen: Eine völlig interdisziplinäre Entwicklung mit einem klaren Ziel vor Au-gen. Vierkötter: „Es macht uns stolz, dass dieses Herzblut-Projekt so von Erfolg gekrönt ist und ausgezeichnet wurde.“

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