50 Jahre NURDA - Das Haus
Spende statt Jubiläumsfeier

Rolf Ervenich verteilte als kleines Dankeschön mitgebrachte Süßigkeiten an alle „Fotomodels“ des SOS-Kinderdorfs. [Fotos: Jens-Christian Schulze]

Dieses allein schon wäre Grund genug gewesen, die Sektkorken knallen zu lassen und gebührend zu feiern. Doch Architekt Rolf Ervenich hatte eine ganz andere Idee: „Wir haben die Planung einer großen Jubiläumsparty schnell verworfen und möchten dafür lieber Bedürftige sinnvoll unterstützen.“

Rolf Ervenich hatte sich vorab in persönlichen Gesprächen, während eines ausführlichen Besuchs im SOS-Kinderdorf Worpswede, über die Zuwendung und Förderung, die den Heranwachsenden hier entgegengebracht wird, informiert:

„Mir ist glaubhaft vermittelt worden, dass unsere Spende dort ankommt, wo sie benötigt wird und wirklich hilft. Das Bemühen, den teils traumatisierten Kindern ein liebevolles Zuhause und damit wieder eine Zukunft zu bieten, ist hier erlebbar“, so seine Erkenntnis.

Bereits seit 1965 bietet das SOS-Kinderdorf in Worpswede Kindern und Jugendlichen ein Zuhause, in Form einer familiären Lebensgemeinschaft.

In sehr vertrauensvoller Atmosphäre wer-den sie von den pädagogischen und therapeutischen Fachkräften bestmöglich gefördert. Für die notwendige „Nestwärme“ sorgt das familiäre Zusammenleben in den SOS-Kinderdorffamilien, Wohngruppen und anderen Einrichtungen auf dem Gelände des SOS-Kinderdorfes.

Für Rolf Ervenich stellte für sich abschließend fest: „Wir werden uns im SOS-Kinderdorf in Worpswede sicher auch in Zukunft engagieren.“

Eine Aussicht, die die Verantwortlichen im SOS-Kinderdorf Worpswede sicherlich mit Genugtuung und Anerkennung für ihre Arbeit zur Kenntnis genommen haben.

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