Vor Einbruch und Brand schützen - „Zuhause sicher“ zeigt, wie es geht
Versichern ist gut, vorbeugen besser

Mehr als die Hälfte der Einbrüche wird zwischen 10 und 18 Uhr verübt, also tagsüber und nicht umbedingt nach Einbruch der Dunkelheit.

Bereits im Vorfeld dafür zu sorgen, dass ein Einbrecher nicht erfolgreich ist - das ist die effektivste Maßnahme gegen Einbruch:

Geprüfte, mechanische Sicherungen an den Fenstern, Lichtschächten, Türen und Kellereingängen sorgen dafür, dass Einbrecher nicht ins Haus kommen.

Denn diese Sicherungen stehlen dem Einbrecher Zeit - Zeit, die er nicht hat. Er bricht die Tat dann regelmäßig ab.

Wenn man das Zuhause sicher gestalten möchte, sollte man den Einbruchschutz um Maßnahmen des Brandschutzes ergänzen - bis zu 600 Todesopfer fordern Brände jährlich in der Bundesrepublik.

Der Tod kommt dabei meistens auf leisen und giftigen Sohlen - denn der Rauch ist es, der tötet. So bleiben einem im Brandfall gerade 4 Minuten, um das Haus zu verlassen. Schon nach 2 Minuten kann eine Rauchvergiftung tödlich sein. Rauchmelder können hier zu echten Lebensrettern werden.

Dabei stellt sich immer wieder die Frage: Wer hilft mir, mein Haus sicher zu machen? Wer informiert mich darüber, welche Schutzmaßnahmen wirklich effektiv und sinnvoll sind?

Die Initiative der Polizei begleitet Ratsuchende auf dem Weg zu einem sicheren Zuhause:.

Für alle interessierten Bürger bieten die Beratungsstellen der örtlichen Polizeibehörden eine firmen- und produktneutrale Sicherheitsberatung an: Hier informiert der Technische Fachberater über Täterprofile, Schwachstellen am Gebäude und sinnvolle Sicherungsmaßnahmen. Als Partner im Netzwerk „Zuhause sicher“ erstellt er gemeinsam mit dem Bürger ein persönliches Sicherungskonzept und überreicht im Anschluss an die Beratung die Referenzliste der Schutzgemeinschaft im Netzwerk.

Auf der Referenzliste der örtlichen Schutzgemeinschaft sind speziell geschulte Fachhandwerksbetriebe verzeichnet. Sie sorgen für den fachgerechten Einbau der DIN-geprüften Sicherheitstechnik.

Wenn man sein Zuhause mit einbruchhemmender Sicherheitstechnik und ausreichend Rauchmeldern ausgestattet hat, eine gut lesbare und beleuchtete Hausnummer angebracht und ein Telefon am Bett platziert hat, überreicht die Polizei als Anerkennung die Präventionsplakette des Netzwerkes.

Auch gewähren die dem Netzwerk angeschlossenen Versicherer einen Nachlass auf die Hausratsversicherung.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.