Bausenatorin eröffnet Musterhaus im Energiestandard der Zukunft
Viebrockhaus realisiert Hamburgs erstes KfW-Effizienzhaus 40 Plus

Hamburgs Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen präsentierte sich umringt von Viebrockhaus-Vorstandsvorsitzenden Andreas Viebrock und Architekt Prof. Bernhard Hirche beim Pressetermin.

Die in Hamburgs Südwes-ten von der IBA Hamburg erfolgreich entwickelten, architektonisch und energetisch sehr hochwertigen Wohnquartiere stehen für ein ganzheitliches, vernetztes Denken im Rahmen einer modernen Stadtentwicklung“, so äußerte sich Dr. Dorothee Stapelfeldt, Hamburger Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

Die Eröffnung des ersten KfW-40-Plus-Hauses im „Vogelkamp“ zeige darüber hinaus einmal mehr, die hohe Attraktivität des Quartiers für Investoren und private Bauherren.

Karen Pein, Geschäftsführerin der IBA Hamburg, wies bei der Eröffnungsveranstaltung darauf hin, dass das neue Musterhaus den Anspruch der IBA Hamburg verdeutlicht - nämlich in Zeiten des gesellschaftlich gewollten Klimawandels Energie zu sparen und gleichzeitig eine ansprechende und familienfreundliche Architektur zu realisieren.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass das erste KfW-Effizienzhaus 40 Plus in Hamburg nun in unserem IBA-Wohnquartier entstanden ist“, erläuterte Pein.

Das aktuelle Baugebiet „Vogelkamp“ in Hamburg-Neugraben hat mit seiner Stadtrandlage in der direkten Nachbarschaft zu dem ökologisch sehr bedeutenden Naturschutzgebiet und dem EU-Vogelschutzgebiet „Moorgürtel“ eine einmalige Lage, die es für den Bau des ersten KfW-Effizienzhauses 40 Plus in Hamburg geradezu prädestinierte.

„Dieses Haus kommt ganz ohne fossile Brennstoffe aus und ist fast energieautark“, betonte Andreas Viebrock, Vorstandsvorsitzender von Viebrockhaus, im Rahmen seiner Ausführungen und setzte fort: Dies sei, dank exzellenter Gebäudehülle, moderner Wärmepumpentechnik, zentraler Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, einer hocheffizi- enten Photovoltaik-Anlage zur Sonnenstromerzeugung und einer Tesla-Hausbatterie zur Stromspeicherung möglich geworden.

Ein weiteres Highlight der eingesetzten Technik sei eine komfortable Kühlfunktion - diese ermögliche selbst an heißen Tagen (über die Leitungen der Fußbodenheizung) angenehme Kühle in den Räumen.

Unterm Strich verbraucht dieses Viebrockhaus im KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus rund 85 Prozent weniger Energie für Heizung, Brauchwasserbereitung und Lüftung, als ein Gebäude, das gemäß der derzeit gültigen Energieeinsparverordnung (EnEV) errichtet wird. Zukunftssicherheit und Wertbeständigkeit Die besten KfW-Effizienzhaus-Standards 40 und 40 Plus, die Viebrockhaus seit September 2015 nur noch anbietet, bedeuten für Bauherren, neben geringsten Energieverbräuchen und niedrigsten Nebenkosten, auch eine hohe Zukunftssicherheit und Wertbeständigkeit für ihr Haus.

„Damit verwirklichen wir jetzt das effizienteste Energieprogramm, das es je gegeben hat: Denn Energie, die man nicht verbraucht, muss man nicht erzeugen und auch nicht kaufen“, so Andreas Viebrock.

„Schlechter als KfW-Effizienzhaus-Standard 40 sollte man heute nicht mehr bauen - dann lieber gar nicht. Denn schon ab dem Jahr 2021 wird das KfW-Effizienzhaus 40 der Mindeststandard in Europa, gemäß aktueller Gebäuderichtlinie, sein. Alles andere ist also in schon in nur 4 Jahren schon Altbau", so Viebrock weiter.

Gemäß den neuen Förderrichtlinien der KfW-Bank stehen den Bauherren, die sich für diese Energiestandards entscheiden, besonders zinsgünstige Darlehen der KfW-Bank von 100.000 Euro, statt bisher 50.000 Euro, pro Wohneinheit zur Verfügung.

Zusätzlich erhalten sie hohe Tilgungszuschüsse - beim KfW-Effizienzhaus-Standard 40 von 10.000 Euro und beim Effizi- enzhaus-Standard 40 Plus sogar von 15.000 Euro.

Das neue Viebrock-Musterhaus „ModernArt D“ setzt aber nicht nur energetisch Maßstäbe: Das vom vielfach ausgezeichneten Architekten Prof. Bernhard Hirche entworfene, zweigeschossige Doppelhaus zeigt auch gestalterische Vielfalt.

Das Haus wurde erstmalig bereits 2013 im Rahmen der Architekturbörse der IBA Hamburg entwickelt: „Hier bot sich die einmalige Chance, kostengünstig freistehende Einfamilien- sowie Doppelhäuser mit einer zukunftweisenden städtebaulichen, architektonischen und energetischen Qualität sowie einer hohen Wohnqualität zu planen und zu bauen“, erläuterte Prof. Bernhard Hirche.

Die eine Hausvariante (Wohnfläche: 143,41 qm) beeindruckt durch eine offene Gestaltung mit Luftraum und Empore, moderner offener Geschosstreppe mit Podest, einem großen offenen Kochbereich, einer Backup-Küche und einem sehr großzügigen Wohn- und Essbereich. Die andere Haushälfte (Wohnfläche: 150,77 qm) bietet dafür deutlich mehr an geschlossenen Räumen:

Dieser Grundriss sieht zum Beispiel einen großzügigen Hauswirtschaftsraum, einen zusätzlichen Raum, der als Home-Office, Gästezimmer oder Abstellraum genutzt werden kann, einen funktional offenen Wohn- und Essbereich sowie auch ei-ne platzsparende und funktional offene Geschosstreppe vor.

Beide Doppelhaushälften bieten im Obergeschoss reichlich Platz für 2 Kinderzimmer, ein Elternschlafzimmer sowie ein Badezimmer. Dieser Entwurf kann auf Wunsch auch als freistehendes Einfamilienhaus gebaut werden.

Das neue Musterhaus „ModernArt D“ im KfW-Effizienzhaus-Standard 40 Plus ist ab sofort im IBA-Wohnquartier in Hamburg zu besichtigen.

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