Wärmedämmung lohnt sich doch!
VZN über Dämmstoffe und Wärmeschutz

Die Wärmedämmung der Außenflächen ist insbesondere bei Bestands-immobilien wichtig, um die Energiebilanz der Gebäude zu verbessern. (Fotos: VZN)

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung von Wänden und Dach verringern Verbraucher nicht nur ihre Heizkosten. Die verbesserte Gebäudehülle macht das Wohnen auch komfortabler und schützt das Haus vor Feuchtigkeit und Schimmel.

„Leider haben kritische Medienberichte über Wärmedämmungen viele Verbraucher verunsichert“, erklärt Klaas Schütt, Energieexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZN). „Die häufigsten Kritikpunkte: Wärmedämmungen sind zu teuer und bergen Risiken für das Gebäude.“

Deshalb rät der Energieberater Verbrauchern zunächst, sich ausführlich beraten zu lassen. Im Rahmen einer Energieberatung wird geklärt, ob eine nachträgliche Dämmung überhaupt in Frage kommt und welche Dämmmaßnahmen geeignet sind.

Dazu erhalten Verbraucher erste Einschätzungen zu Kosten und Energieeinsparung. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zu weiteren vielleicht notwendig werdenden Sanierungsmaßnahmen.

Wer sich für eine Dämmung entscheidet, sollte diese Maßnahme sorgfältig planen: Dazu gehören neben der Auswahl geeigneter Dämmmaterialien und Konstruktionen, Vorkehrungen zum Schutz vor Feuchtigkeit und die Vermeidung von Wärmebrücken.

Der Energieberater weist darauf hin, dass mit einer Wärmedämmung nicht nur Energie eingespart wird: „In einem gedämmten Haus sind die Innenseiten der Außenwände wärmer. Das führt zu einem besseren Raumklima und macht das Wohnen komfortabler“.

Negativ in die Schlagzeilen gekommen sind Wärmedämmungen durch Schäden in Folge von Planungs- oder Ausführungsfehlern. Richtig ausgeführt, verbessern Wärmedämmungen wirksam den Wärmeschutz des Gebäudes, ohne dass Mängel entstehen.

Im Rahmen eines Vortrags informiert Klaas Schütt über typische Dämmmaßnahmen bei Wohngebäuden. Der Experte der Verbraucherzentrale Niedersachsen klärt über geeignete Dämmstoffe und Konstruktionen auf, hilft Verbrauchern, Fehler zu vermeiden und informiert über Kosten und Förderprogramme.

Der Vortrag findet statt am Montag, den 17. Oktober 2016, um 18 Uhr im Vortragsraum der Verbraucherzentrale Niedersachsen, Herrenstr. 14, 30159 Hannover.

Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten unter 0511 / 911 96-0 oder termin@vzniedersachsen.de.

Bei Fragen zur Aktion und zum Thema hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale mit einem persönlichen Beratungsgespräch, telefonisch oder online. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei.

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