KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“
Zuschüsse für den Einbruchschutz

Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Fast die Hälfte aller Einbrecher geben nach wenigen Minuten ihr Vorhaben auf, wenn sie durch technischen Einbruchschutz am Eindringen gehindert werden. Investitionen in den Einbruchschutz machen sich also bezahlt! Deshalb fördern wir ab sofort den Einbau kriminalpräventiver Maßnahmen mit 30 Millionen Euro. Damit tragen wir dem Interesse von Mietern und Hauseigentümern nach mehr Einbruchschutz Rechnung und ermöglichen mehr Sicherheit in den eigenen 4 Wänden.“

Folgende Einbruchschutzmaßnahmen werden ab sofort im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ eigenständig gefördert: Der Einbau oder die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren, die Nachrüstung von Fenstern und einbruchhemmende Rollläden. Das Bundesbauministerium stellt dafür bis 2017 jährlich 10 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach der Höhe der förderfähigen Investitionskosten aus. Die Zuschüsse betragen für Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus einheitlich 10 Prozent sowie für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die Mindest-Investitionskosten wurden je Maßnahme von 3.750 Euro auf 2.000 Euro gesenkt.

Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe: „Mit dem verbesserten Angebot ist die KfW-Förderung für den Kunden jetzt noch flexibler geworden. Nun können Mieter und Eigentümer leichter in eine verbesserte Wohnqualität, den Ab-bau von Barrieren und in die Sicherheit ihrer Wohnungen und Häuser investieren.“

Wer seine Wohnung oder sein Haus gegen Einbruch sichern möchte, erhält - je nach Höhe der Investitionskosten - Zuschüsse von mindestens 200 Euro bis max. 1.500 Euro. Gefördert werden z. B. der Einbau von Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, der Einbau und die Nachrüstung von einbruchhemmenden Türen sowie die Nachrüstung von Fenstern.

Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch mit dem altersgerechten Umbau verbindet und in beides investiert, kann einen Zuschuss - je nach Höhe der Investitionskosten - von ins-gesamt mindestens 200 Euro bis zu 5.000 Euro beantragen. Gefördert wird der Abbau von Barrieren - zum Beispiel der Ein-bau einer bodengleichen Dusche, die Verbreiterung von Türen sowie Grundrissänderungen oder der Einbau schwellenloser Hauseingangs- und Wohnungstüren. Für den Förderstandard „Altersgerechtes Haus“ steigt der Zuschuss auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten - maximal 6.250 Euro können hier beantragt werden.

Bei allen diesen Maßnahmen sind sowohl die Materialkosten, wie auch die Handwerkerleistungen förderfähig. Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung durch ein Fachunternehmen des Handwerks.

Die Zuschüsse können, wie gewohnt, mit den Programmen zur energetischen Gebäudesanierung kombiniert werden - zum Bei-spiel bei einem ohnehin geplanten Austausch der Fenster.