Editorial

Deutsche sind überwiegend optimistisch
Es geht weiter bergauf

Die Stimmung im Land ist gut, mehr Deutsche als im Vorjahr blicken optimistisch auf die Entwicklung ihrer Finanzen, so eine Postbank Umfrage. Die Zuversicht ist jedoch nicht in allen Bereichen der Gesellschaft gleich stark ausgeprägt. Durch das Jahr 2017 zogen sich Unsicherheiten und wichtige Entscheidungen - von den Wahlen in Deutschland, den Niederlanden und Frankreich über den Dienstantritt des neuen US-Präsidenten und den Start der Brexit-Verhandlungen. Auch wenn noch nicht alle Würfel gefallen sind, zeigen sich die Bundesbürger wieder deutlich zuversichtlicher als noch im Vorjahr, was die Entwicklung ihrer Einnahmen, Ersparnisse und Ausgaben betrifft.

Laut einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank sind 58 Prozent der Bundesbürger optimistisch gestimmt, 6 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Damit erreicht der Wert wieder das Niveau von 2015, als knapp 60 Prozent der Befragten auf ein Plus in ihren Geldbeuteln vertrauten.

Der Anteil der Pessimisten liegt heute auf einem Tiefstand von 24 Prozent. 2016 wie auch 2015 zweifelten noch knapp 30 Prozent an der vorteilhaften Entwicklung ihrer Finanzen. Dr. Marco Bargel, Chefvolkswirt der Postbank, sieht die gute Stimmung in der außerordentlich guten Wirtschaftslage begründet: „Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem lang anhaltenden, kräftigen Aufschwung. Hiervon profitieren auch die Arbeitnehmerhaushalte über eine steigende Beschäftigung und höhere Löhne.“

Innerhalb der Bevölkerung zeigen sich jedoch klare Brüche: „Mit Blick auf Wachstum und Beschäftigung gibt es immer noch ein Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle. Obwohl sie deutlich aufgeholt haben, weisen die neuen Bundesländer im Schnitt immer noch eine höhere Arbeitslosenquote und ein geringeres Wachstum des Bruttoinlandsprodukts auf als viele der westdeutschen Bundesländer“, analysiert Dr. Marco Bargel.

Dementsprechend schätzen 61 Prozent der Westdeutschen ihre finanzielle Zukunft positiv ein, von den Ostdeutschen hingegen nur 48 Prozent. Betrachtet man die Haushaltsgröße, so haben Familien mit 4 und mehr Haushaltsmitgliedern die rosigsten Zukunftsaussichten:

Laut Postbank Umfrage sind 67 Prozent optimistisch gestimmt, im Vergleich zu 51 Prozent der Alleinlebenden: „Alleinstehende haben ein höheres Armutsrisiko als Menschen, die in einer Partnerschaft leben. Eine Einkommensquelle reicht häufig nicht aus, um den Grundbedarf eines Haushalts zu decken. Auch das Risiko, durch Kranheit oder Verlust des Arbeitsplatzes einmal auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein, ist bei Singles größer“, sagt Dr. Marco Bargel.

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