Editorial

BFW-Neubauforum in Berlin zeigt Lösungswege auf
Wie mehr Neubau schaffen?

Mit welchen Hemmnissen ist die Immobilienbranche beim Wohnungsneubau in den Ballungsgebieten konfrontiert - insbesondere in Berlin? Und was muss getan werden, um die Rahmenbedingungen zu verbessern? Rund 120 Immobilienunternehmer haben sich Ende Februar auf dem BFW-Neubauforum mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Verwaltung rund um diese Fragestellungen ausgetauscht.

Vom benötigten Neubau von jährlich 400.000 Wohnungen im bezahlbaren Segment sei man derzeit meilenweit entfernt“, warnte Dirk Salewski, Vorstandsmitglied des BFW-Bundesverbandes in seiner Eröffnungsrede. „Die Umsetzung der Sonderabschreibung ist nur ein wichtiger erster Schritt. Wenn die Risiken im Gesetzentwurf begrenzt werden, hat die Sonder-AfA die Chance, auch privates Kapital zu akquirieren.“

Darüber hinaus brauche man jetzt ein radikales Umdenken in der Energiepolitik der Bundesregierung, um den Neubau wieder bezahlbar zu machen.

Andreas Geisel, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt des Landes Berlin, skizzierte die Berliner Wohnungspolitik: „Um das Wachstum zu bewältigen, brauchen wir 15.000 bis 20.000 neue und bezahlbare Wohnungen pro Jahr. Das klingt gewaltig, ist aber kein Hexenwerk.“

Die Verteilung der Aufgaben sieht laut Senator Geisel so aus: 6.000 Wohnungen pro Jahr errichten die städtischen Wohnungsbaugesellschaften, davon ein Drittel im geförderten Segment. Private Bauherren und Genossenschaften müssten 14.000 Wohnungen pro Jahr bauen.

Wie der benötigte Wohnraum innerhalb kürzester Zeit geschaffen und zudem bezahlbar, funktional und attraktiv gestaltet werden kann, wurde in den folgenden Fachvorträgen und Diskussionsrunden konkret und anschaulich aufgezeigt und diskutiert.

Vor dem Hintergrund des hohen Flüchtlingszuzugs analysierte Dietmar Walberg, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V., den Status Quo der Flüchtlingsunterbringung und diskutierte mit weiteren Fachexperten die entsprechende Integration in städtebauliche Konzepte.

„Unsere mittelständische Immobilienwirtschaft wird sich der aktuellen Herausforderung, Wohnraum für alle Einkommensgruppen zu schaffen, stellen“, resümierte Matthias Klussmann, Vorstandsvorsitzender des BFW-Landesverbandes Berlin/ Brandenburg.

„Wir müssen um jeden Preis verhindern, dass es zu einer Konkurrenzsituation zwischen Beziehern niedriger Einkommen, Studenten, Rentnern und den Flüchtlingen im Segment „günstiger Mietwohnungen“ kommt“, warnte Klussmann vor den gesellschaftlichen Folgen.

Diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe könne nur durch eine deutliche Erhöhung der Wohnungsbauzahlen sowie mit der aktiven Unterstützung durch die Politik und Verwaltung gestemmt werden“, so sein Resümee.

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