Editorial

Verbesserung der Wohneigentumsbildung
Anzeichen für Zinswende

Mit dem positiven Votum der SPD-Mitglieder ist der Weg zur großen Koalition mit der CDU/CSU frei. Damit verbunden sind unter anderem deutliche Ver- besserungen bei der Wohneigentumsbildung. Gerade angesichts sich mehrender Anzeichen für eine Zinswende, ist das eine gute Nachricht für alle, die sich ihren Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen möchten. Der Vorstandsvorsitzende der LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, Werner Schäfer, begrüßt die im Koalitionsvertrag vereinbarte Stärkung der Wohneigentumsbildung.

„Mit den im Vertrag enthaltenen Fördermaß- nahmen unterstützt die Politik vor allem Haushalte mit mittleren Einkommen und junge Familien“, so Werner Schäfer Das geplante Baukindergeld, die Entlastung von Ersterwerbern bei der Grunder- werbsteuer und die Anpassungen bei der Wohnungsbauprämie sind eine wertvolle Unterstützung. So erhalten wieder mehr Haushalte die Chance und einen Anreiz, Eigentum zu erwerben und zugleich für das Alter vorzusorgen.

Noch sind die Zeiten dafür günstig: Niedrige Zinsen treffen, zumindest was Ostdeutschland anbetrifft, weitestgehend auf moderate Immobilienpreise. Ein anderes Bild zeigt sich in Westdeutschland: Hier kann die Wohnraumnachfrage, insbesondere in den Großstädten schon seit längerem quantitativ nicht mehr befriedigt werden. Anhaltend steigende Mietpreise wecken das Interesse an privatem Wohneigentum, jedoch fehlt es oftmals auf der Angebotsseite an Bauland.

Auch die Anzeichen für eine Zinswende verdichten sich. Der 10-Jahres-MidSwap - ein Referenzzins im Interbankengeschäft - notiert mit 1,16 Prozent auf einem neuen Höchststand. Seit ihrem Tiefststand von 0,24 Prozent im Juli 2016 haben sich die Zinsen damit mehr als vervierfacht. Viele unterschätzen nach der langen Niedrigzinsphase den Einfluss selbst eines moderaten Anstiegs. „Einer Zinswende am Kapitalmarkt folgt erfahrungsgemäß mit leichter Verzögerung ein Anzug der Immobilienkredite. Und hier kostet jeder einzelne Prozentpunkt eine Menge Geld“, weist Werner Schäfer auf die Konsequenzen hin.

Ein Beispiel: Für ein Immobiliendarlehen über 200.000 Euro werden bei einem aktuellen Zins von 1,5 Prozent und 10 Jahren Laufzeit monatlich 250 Euro Zinsen fällig. Steigen die Zinsen nur um einen auf 2,5 Prozent, erhöht sich die Belastung in diesen 10 Jahren um rund 18.000 Euro.

In dieser Situation entfaltet das Bausparen seine besondere Stärke: „Mit uns können Kunden das niedrige Niveau von heute für die gesamte Laufzeit ihrer Finanzierung festzurren“, erklärt Schäfer. Dies gilt auch für erst in einigen Jahren geplante Bauvorhaben. „Kein anderes Finanzprodukt bie- tet eine vergleichbare Sicherheit“, ergänzt er abschließend.

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Neuerungen bei Hausbau und Sanierung
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30 Jahre BESTE BAU Immobilien und Bauregie
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Der „BernsteinSee“ ist ein vielseitiges Natur- und Feriengebiet im Landkreis Gifhorn und gehört zur idyllisch gelegenen Gemeinde Sassenburg/OT Stüde. Am Rande weitläufiger Waldlanschaften und durchflossen vom seichten Wasserfluss des Elbe-Seiten-Kanals, findet sich alles, was das naturnahe Wohnen und abwechselungsreiche Freizeitgestaltung bieten können. Genießen Sie Natur pur und den Zauber der angrenzenden Südheide. | mehr...

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Der Architekturwettbewerb zum enercity-Zukunftsstandort „Glocksee“ ist entschieden: Gewinner wurde das Stuttgarter Architekturbüro haascookzemmrich STUDIO2050. Der enercity-Neubau auf dem rund 2 Hektar großen Grundstück dient künftig als neue Unternehmenszentrale anstelle des Standorts „Ihmeplatz 2“ und wird Platz für rund 550 Beschäftige in Hannover bieten. | mehr...

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Immer noch beliebt- das klassische Einfamilienhaus im Grünen
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Die Familie bekommt Zuwachs, der Job ist sicher und das Szene-Viertel passt auch nicht mehr zum Alltag - die Gründe, sich mit dem Gedanken an einen Hausbau zu beschäftigen, sind vielfältig. Über kurz oder lang landen viele Eltern dann schließlich beim Wunsch nach dem eigenen Häuschen im Grünen - anfangs geht es dabei zunächst oft nur ums Äußere, sprich den Haustyp. | mehr...

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„Zuhause sicher“
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Viele Einbruchopfer leiden noch lange nach Regulierung des finanziellen Schadens unter dem Trauma „Einbruch“. Polizei und Handwerk wollen dem gemeinsam mit Unternehmen aus Industrie, Handel und Versicherungswirtschaft Einhalt gebieten. Als Partner im bundesweit einzigartigen Netzwerk „Zuhause sicher“ arbeiten sie zusammen, um Bürger vor den schrecklichen Folgen eines Einbruchs zu bewahren. | mehr...

BAUEN & WOHNEN

Seit 35 Jahren „Gröger - Das Sicherheitshaus“
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Seit Oktober vergangenen Jahres gibt es demonstrativ noch mehr Sicherheit im „Gröger Sicherheitshaus“ in Nienstädt bei Stadthagen: Im Herbst 2017 hat Geschäftsführer und Sicherheitsexperte Frank Gröger die bisherigen Räumlichkeiten um einen zusätzlichen Demonstrationsbereich erweitert. Die neue Ausstellungsfläche vermittelt praxisnah die vermeintlichen Schwachpunkte eines Hauses und zeigt gleichzeitig Möglichkeiten auf, wie diese in Haus und Wohnung effektiv gegen Einbruchsversuche gesichert werden können. Das Gröger-Team steht Interessierten dabei für Erläuterungen gern zur Verfügung - um vorherige Anmeldung wird jedoch gebeten. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Editorial von David Jacob Huber
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DAS MEHRFAMILIENHAUS

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DAS MEHRFAMILIENHAUS

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DAS MEHRFAMILIENHAUS

2. Platz in Niedersachsen / Bremen
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