Editorial

Grundstücksentwicklung und -vergabe vereinfachen
Bauland als Flaschenhals

„Die Ausweisung von ausreichend bezahlbarem Bauland ist der Flaschenhals für mehr Neubau“, sagt Andreas Ibel, Vorsitzender der BID und BFW-Präsident. „Dafür sind in erster Linie die Kommunen verantwortlich. Die Grundstücksentwicklung und -vergabe muss vereinfacht und beschleunigt werden. Das muss das gemeinsame Ziel aller Beteiligten sein. In den meisten Regionen ist Bauland knapper und teurer denn je!“

BID-Vorsitzender und BFW-Präsident Andreas Ibel sieht die vereinfachte Baulandvergabe als Flaschenhals für mehr Neubau im mittleren Mietpreissegment.

So dürfe die Grundstücksvergabe nicht im Höchstpreisverfahren erfolgen, forderte Ibel und verwies auf eine entsprechende InWIS- Studie. Diese zeige auf, dass der Durchschnittspreis pro qm Bauland von 2000 bis 2015 um 42 Prozent angestiegen sei. Das ist nahezu doppelt so stark, wie das allgemeine Preisniveau, das um rund 25 Prozent gestiegen sei.

In Großstädten mit über 500.000 Einwohnern, in denen der Mangel an Wohnraum überdurchschnittlich hoch ist, liegt der aktuelle Grundstückspreis 5 bis 6 mal so hoch wie im Durchschnitt sonst in Deutschland.

„Die hohen Grundstückspreise machen es unmöglich, darauf den dringend benötigten Wohnraum im mittleren und niedrigen Mietpreissegment zu errichten“, erklärte Ibel weiter.

Grundstücke sollten deshalb nach Konzeptvergabe verkauft werden. Gegebenenfalls müssten die Länder hier besonders finanzschwache Kommunen mit Fördermitteln unterstützen. Zudem müssten bei der Grundstücksvergabe alle Unternehmen am Markt gleich behandelt werden.

„Bezahlbares Wohnen und Bauen muss als gesamtgesellschaftliches Thema begriffen werden. Das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen hat hierzu einen konkreten Aufgabenkatalog erarbeitet, der nun dringend umgesetzt werden muss“, resümierte der BID-Vorsitzende bzw. BFW-Präsident.

„Eine Entspannung auf den bundesweiten Wohnungsmärkten erreichen wir aber nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen und sich, neben Bund und Ländern, auch alle Kommunen in der Verantwortung sehen“, erklärte Ibel weiter. Das gelte insbesondere für die schnelle und unbürokratische Ausweisung von ausreichend Bauland zu bezahlbaren Preisen.

THEMA DES MONATS

Hochschule auf der Hannover Messe
Das Elektroauto als Energiespeicher

Während der diesjährigen Hannover Messe-Industrie hat Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer von der Hochschule Osnabrück mit seinen Kooperationspartnern 2 hochinnovative Projekte vorgestellt: Eine neuartige, effizientere und zuverlässigere Wechselstrombatterie sowie eine bidirektionale Schnellladesäule, durch die ein Elektrofahrzeug als Energiespeicher dienen kann. Auch die Professoren Hofmann und Nehls präsentierten spannende Exponate. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Systemexperte Buderus auf der ISH Energy 2017
Innovative Heiztechnik - vernetzt in allen Produktlinien

Fachfirmen wie Endkunden können von der Digitalisierung im Gebäudesektor erheblich profitieren, wenn sie diese neue Entwicklung annehmen und aktiv verfolgen. Buderus gestaltet den Wandel in enger Partnerschaft mit den Handwerkspartnern und stellt ihnen die Werkzeuge und Inhalte für eine erfolgreiche Weiterentwicklung ihres Kerngeschäfts bereit. Auf der ISH Energy 2017 präsentierte der Systemexperte neue und interessante Lösungen rund um das Thema „Digitalisierung“, mit denen sich Fachhandwerker gegenüber Hauseigentümern als innovativer Partner positionieren können. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

„Fachhandwerksmarke des Jahres 2017“
Ausgezeichneter Partner der Heizungsfirmen

Zum zweiten Mal in Folge haben SHK-Fachhandwerker in Deutschland Buderus zur „Fachhandwerksmarke des Jahres 2017“ in der Produktgruppe „Heizung“ gewählt. Mit dieser Sonderauszeichnung ehrt der „Plus X Award“ solche Marken, deren Konzepte sich durch ihren partnerschaftlichen Ansatz auszeichnen und die Fachhandwerker unterstützen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagt Stefan Thiel, Leiter Vertrieb, bei Buderus Deutschland. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Zusammenfassung des BID-Gutachtens
Wirtschaftlichkeit bei verschärften energetischen Standards

Bereits mit dem Energiekonzept 2010 hat die Bundesregierung beschlossen, die energetische Qualität von Gebäuden derart zu steigern, dass der Gebäudebestand im Jahr 2050 nahezu klimaneutral ist. Mit dem kürzlich beschlossenen Klimaschutzplan hat sie das Ziel erneuert. Anlässlich der bevorstehenden Reform der EnEV, wird gegenwärtig kontrovers diskutiert, wie dieses Ziel erreicht wer- den soll. Das Gutachten der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) zeigt auf, warum sich die aktuelle Diskussion dabei aber nicht nur an der gebäude-spezifischen Energieeffizienz allein ausrichten sollte, son-dern auch andere Faktoren zu berücksichtigen sind. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Erfolgreiches Energiedaten-Management
Energieausweis rechtzeitig erneuern

Immobilienbetreiber müssen vieles im Blick behalten: Rechtssichere Betriebskostenaufstellung und fristgerechte Abrechnung, sicherheitsrelevante Vorschriften rund um Brandschutz oder Trinkwasser, energetisches Optimierungspotenzial und Chancen der Digitalisierung. Seit über 60 Jahren bietet BRUNATA-METRONA innovative Produkte und Dienstleistungen rund um die Abrechnung von Energie und Wasser. Zusätzliche Bausteine, wie die Verbrauchsanalyse und der Energieausweis, schaffen die Grundlage für ein erfolgreiches Energiedaten-Management. | mehr...

BAUEN & WOHNEN

Viebrockhaus startet in den Frühling
„KfW-40-Plus“-Offensive wird 2017 fortgesetzt

Mit einem neuen Gesamtkatalog und weiteren Häusern im virtuellen Baugebiet „Viebrockhausen“ startet Viebrockhaus, „Der Fairste Massivhausanbieter“ (Focus-Money 2016), in den Frühling. Außerdem setzt der Spezialist für besonders energiesparende Ein- und Mehrfamilienhäuser seine „KfW-40-Plus“-Offensive fort. Und mit den Smart Home-Paketen zum Einführungspreis gibt es jetzt auch noch mehr Wohnkomfort. | mehr...

BAUEN & WOHNEN

KfW-Zuschussförderung für Einbruchschutz ausgeweitet
In mehr als 50.000 Wohneinheiten wurden einbruchhemmende Maßnahmen realisiert

Das Bundesbauministerium, das Bundesinnenministerium und die KfW weiten die Förderung für Wohneigentümer und Mieter aus, die die eigenen 4 Wände gegen Einbrüche sichern wollen: Seit 21. März werden auch kleinere Sicherungsmaßnahmen gefördert: Ein Zuschuss kann so bereits ab einer Investition in Höhe von 500 Euro bei der KfW beantragt werden, bislang lag die Mindestinvestitionssumme bei 2.000 Euro. Die Höhe des Zuschusses liegt bei 10% der investierten Mittel und beträgt so mindestens 50 Euro. Bei entsprechend aufwendigen Einbruchschutzmaßnahmen sind nun bis zu 1.500 Euro Zuschuss möglich. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Editorial von David Jacob Huber
Stellungnahme zu aktuellen Themen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Immobilienfreunde, warten Sie, wie ich, immer noch auf den Frühling? Haben Sie, wie ich, nicht auch das Gefühl, dass es genug ist, dass wir genug Nachfrost erlebt haben? Wenn ja, dann hoffen wir mal, dass es wirklich bald soweit ist. In der Wohnungswirtschaft ist ja schon lange der Frühling angebrochen. Wenn man jetzt so die Jahresberichte der Unternehmen liest, dann liest sich das manchmal wie ein kleines Wunder - die Auftragsbücher sind voll, in vielen Städten gibt es kaum Leerstand, also sprechen wir von Vollvermietung. Und die Nachfrage ist nach wie vor ungebrochen und wird, wenn man den Studien glauben darf, auch weiterhin anhalten. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Studie zeigt hohe Akzeptanz für gesetzliche Vorgaben
Prävention vor Subvention beim Thema Sicherheit

„Die Besorgnis, von Wohnungseinbrüchen selbst betroffen zu werden, wächst spürbar. Deshalb hält die Mehrheit der Bundesbürger alle Maßnahmen für richtig, die diese Gefahr verringern können.“ So resümiert forsa-Chef Prof. Manfred Güllner eine neue Umfrage seines Instituts. Für die Roto Frank AG als Initiator der Studie resultiert daraus eine „klare Aufforderung an die Politik, geeignete Sicherheitsausstattungen im Wohnungsbau bindend vorzuschreiben und damit der rapide gestiegenen Einbruchskriminalität wirksam zu begegnen“, wie Roto-Chef Dr. Eckhard Keill erklärte. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Lüftungslösung für Mehrgeschoss-Wohnbauten
Mit PluggPlan von Pluggit zu effizientem Gebäudeschutz

Als Folge luftdichter Gebäudehüllen, ist das Risiko von Schimmel- und Feuchteschäden deutlich gestiegen und stellt Wohnungsunternehmen vor ernsthafte Probleme. Um dem vorzubeugen, hat Pluggit eine innovative Lüftungslösung für den kosten- und energieeffizienten Gebäudeschutz entwickelt. PluggPlan, das neue, einheitsweise Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung, eignet sich perfekt für den Geschoss-Wohnungsbau mit Einheiten von bis zu 80 qm. Eingesetzt werden kann PluggPlan sowohl in Neubauten als auch in Sanierungsobjekten. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

TECE präsentiert ISH-Neuheiten
Stromloses Dusch-WC - Komfort und Hygiene

Das sog. „Dusch-WC“ bietet seinen Nutzern eine verbesserte Körperhygiene im Intimbereich und so setzen sich diese Produkte langsam im Markt durch. Der erforderliche Stromanschluss stellt jedoch oft ein Hindernis dar. Dass es auch mit Warmwasser aus dem Hausnetz geht, zeigt das neue TECEone, das der Emsdettener Sanitärtechnikhersteller TECE im Sommer auf den Markt bringt. Es ist einfach zu bedienen, jedoch deutlich günstiger als herkömmliche Dusch-WCs und deshalb auch objektgeeignet. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Landesverbandstag mit „Hannover-Forum“
Zukunftsfähige Baukultur im urbanen Kontext

Mit klarem Blick auf Zukunftsthemen hielt der Landesverbandstag des BFW-Niedersachsen/Bremen Ende März ein vielfältiges Programm für die Teilnehmer bereit. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr das Thema „Urbane Baukultur“, das anhand der Vorstellung zweier unterschiedlicher Bauprojekte und einer anschließenden Podiumsdiskussion facettenreich beleuchtet und diskutiert wurde. Außerdem konnten sich die Teilnehmer in 3 Arbeitskreisen mit 12 Kurzvorträgen rund um die Bereiche Technik und Recht informieren. Gut 220 Vertreter aus Immobilienwirtschaft, Bauindustrie und Landespolitik waren der Einladung gefolgt. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

„Urbanes Gebiet“ neu in der BauN-VO
Flexiblere Vorgaben erleichtern den Neubau

„Mit der Ausweitung des beschleunigten Verfahrens auf Baugebiete, die unmittelbar am Ortsrand liegen, wird die Baulandgewinnung erleichtert“, sagte BFW-Präsident Andreas Ibel, anlässlich der jüngsten Beratungen zur BauGB-Novelle im Bundeskabinett. „Das ist ein wichtiger Schritt, um die Baulandpreise wieder auf eine vernünftige Größe zu bringen und eine Grundvoraussetzung für bezahlbares Bauen und Wohnen wieder zu schaffen. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Umfrage zum Wohneigentum
Stabile Nachfrage und schneller Abverkauf

„Das derzeitige Geschäftsfeld der Bauträger und Projektentwickler kann nur als äußerst stabil und solide bezeichnet werden. Unsere Mitgliedsunternehmen können keine Verschlechterung (mehr) beim Abverkauf von Eigentumswohnungen feststellen. Anzeichen eines Preissturzes sind nicht in Sicht“, bewertete BFW-Präsident Andreas Ibel die Ergebnisse einer erneuten Mitgliederumfrage zum Wohneigentumsmarkt. Die mittelständischen, überwiegend regional verankerten Mitgliedsunternehmen des BFW stehen für mindestens 50 Prozent des Wohnungsneubaus in den Ballungszentren Deutschlands. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

EFH-Neubau mit Raumlüftung und Wärmerückgewinnung
Partnerschaft für Werterhaltung und Wohngesundheit

Mit der letzten Novelle der Energieeinsparverordnung wurden die energetischen Anforderungen an Neubauten nochmals erhöht. Als Folge der EnEV entstehen Häuser mit luftdichten Gebäudehüllen, bei denen eine herkömmliche Fensterlüftung nicht mehr ausreicht, um die anfallende Feuchtigkeit abzutransportieren und einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten. Das Unternehmen Heinz von Heiden, das sich auf den Bau von massiven Einfamilienhäusern spezialisiert hat, verfolgt die Strategie, der verschärften EnEV durch Wärmedämmung in Kombination mit effizienten Lüftungskonzepten Rechnung zu tragen. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Uponor stellt neue Verlegeplatte „Klett Silent“ vor
Wärme- und Trittschalldämmung ohne getrennte Verlegung

Die erste Verlegeplatte mit integrierter Mineralfaserdämmung für ein Klett Fuß-bodenheizungssystem präsentierte Uponor jetzt auf der ISH 2017 in Frankfurt: Mit „Klett Silent“ können, insbesondere in Mehrfamilienhäusern, sehr hohe Anforderungen an die Wärme- und Trittschalldämmung schnell und einfach erfüllt werden, ohne dabei auf die bisher übliche, sehr aufwändige und getrennte Verlegung von Dämmschicht und Fußbodenheizung zurückgreifen zu müssen. Gleich-zeitig kann die integrierte Mineralfaserdämmung auch als eine nachhaltige, nicht brennbare Alternative zu den verbreiteten EPS-Dämmstoffen eingesetzt werden. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Klar, responsiv und mit verbesserter Benutzerführung
Uponor mit neuer Website - mit wenigen Klicks ans Ziel

Uponor investiert stark in den Ausbau seiner digitalen Services: Nach Einführung der Uponor PRO-App und der integrierten Softwareumgebung HSE hat ab sofort auch die Website des Unternehmens ein neues Gesicht. Neben dem modernen Design mit einem klaren, aufgeräumten Erscheinungsbild standen vor allem die intelligente Benutzerführung und hohe Anwenderfreundlichkeit im Fokus des Relaunches. Zudem punktet die neue Website mit einem responsiven Design für die optimale Darstellung auf allen Endgeräten und mit einem erweiterten Serviceangebot, wie beispielsweise dem neuen Gebäude-Konfigurator. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Revolutionäres Wasserschaden-Warnsystem
Wassersensor zur Vorbeugung häuslicher Wasserschäden

GROHE Sense und GROHE Sense Guard sind GROHEs neueste intelligente Produktlösungen für das Smart Home. Der GROHE Sense Wassersensor überwacht Luftfeuchtigkeit, spürt Leckagen auf und benachrichtigt die Bewohner, sobald ein wasserbezogenes Problem auftaucht. Der GROHE Sense Guard geht noch einen Schritt weiter: Direkt an die Hauptwasserleitung installiert, lässt sich mit diesem Gerät die Wasserzufuhr im Fall eines Leitungsschadens direkt abstellen. Sowohl GROHE Sense als auch GROHE Sense Guard nutzen bahnbrechende, intelligente Technologien und können vom Nutzer über die brandneue GROHE ONDUS-App überwacht und gesteuert werden. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Aktuelle NBank-Erhebung unter niedersächsischen Kommunen
Bauland-Umfrage zeigt mehr Neuausweisungen

Die aktuelle NBank-Umfrage zu Neuausweisungen und Reserven haben 399 der 409 niedersächsischen Städte und Gemeinden beantwortet. Damit zeigt die Wohnbauland-Umfrage die unterschiedlichen Flächenpolitiken der Kommunen auf und gibt Hinweise und Denkanstöße für eine zukunftsfeste kommunale Entwicklung. In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für die kommunale Baulandpolitik stark verändert. Wie überall in Deutschland, führte auch in Niedersachsen die internationale Zuwanderung zu einer kontinuierlich steigenden Nachfrage nach Wohnraum. | mehr...