Editorial

Wenn die Blätter fallen...
Wohin mit dem Laub?

Sie sind laut, schmutzig und gefährlich für Tiere und die Gesundheit: Laubsauger und -bläser können Mensch und Umwelt belasten. Besen oder Harke sind die bessere Alternative. Laubsauger und -bläser können im Betrieb zwischen 90 und 120 Dezibel laut werden. Damit sind sie ungefähr so laut, wie eine Kettensäge oder ein Presslufthammer. Lärm macht krank - deshalb dürfen Laubbläser in Wohngebieten wochentags nur zwischen 9 und 13 Uhr und zwischen 15 und 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen gar nicht benutzt werden.

Geräte mit Verbrennungsmotor erzeugen darüber hinaus Luftschadstoffe, die bei den meisten Laubsaugern und -bläsern so gar ungefiltert in die Umgebung geblasen werden. Auch am Boden und im Laub befindliche Mikroben, Pilze, Unrat und Tierkot werden durch Gartengeräte, wie Laubsauger und -bläser in der Luft verteilt. Besonders für die Benutzer, aber auch für Umstehende ist dies gesundheitlich bedenklich. Geräte mit Häckselfunktion, wie Laubsauger oder Rasenmäher, stellen überdies eine tödliche Gefahr für kleine Gartentiere und Insekten, wie Frösche, Spinnen oder Regenwürmer, dar.

Für viele Privathaushalte ist ein Laubsauger oder -bläser allein aus Kostengründen ineffizient, denn das Gerät muss gekauft und mit Strom oder Kraftstoff betrieben werden. Ferner ist keine Arbeitserleichterung bei kleinen bis mittelgroßen Grundstücken zu erwarten - das Gewicht der Geräte erfordert unnötigen Kraftaufwand und viel schneller ist man bei der Laubbeseitigung auch nicht. Die Alternative: Besen, Laubrechen oder Harke. Sie verbrauchen kein Benzin und keinen Strom, sind leichter, leise, ungefährlich für Boden und tierische Gartenbewohner und überdies viel kostengünstiger. Außerdem sorgen sie für mehr Bewegung - das hilft, gesund und fit zu bleiben.

Auf größeren Grünflächen mit vielen Laubbäumen, hauptsächlich in Parks und Anlagen, müssen meist einmal im Jahr große Mengen Laub beseitigt werden. Nur in diesen Fällen - und wenn das Laub einigermaßen trocken ist - ist die Benutzung von Laubsaugern oder -bläsern wirklich sinnvoll und vertretbar. Einige Stadtreinigungen, beispielsweise in Hamburg, München oder Stuttgart, benutzen sogar nur noch akkubetriebene Geräte, die erheblich leiser und emissionsärmer sind als die Varianten mit Benzinmotor.

Unnütz ist dagegen der Versuch, feuchtes Laub mit einem Laubsauger oder -bläser von Straßen oder Gehwegen zu entfernen. Meist fehlt den Geräten die nötige Leistung, um feuchtes Laub vom feuchten Untergrund zu lösen. Dabei entsteht viel Lärm, viel Anstrengung und die Gewissheit, dass man diese Arbeit viel leichter mit einem Besen hätte erledigen können.

Ebenso wenig empfehlenswert, ist die Benutzung eines Laubbläsers für die Beseitigung von Kehricht. Dabei wird mehr Staub aufgewirbelt als letztlich in der Tonne landet. Übrigens: Auch das Verbrennen von Pflanzenabfällen in Gärten oder Parks ist problematisch. Der Rauch von Gartenfeuern verunreinigt die Luft im Umkreis von mehreren Kilometern mit durchaus gesundheitsschädlichen Stoffen, wie z.B. Feinstaub. Laub gehört deshalb auf den Kompost, in die Biotonne oder in die Abfallsammlung.

Es gibt keine gesetzliche Grenzwerte, wie laut Laubbläser und -sauger sein dürfen. Auch wenn dies häufig gewünscht wäre, darf Deutschland nicht ohne weiteres eine solche Produktbeschränkung festlegen. Bestehende Marktregeln der Europäischen Union verbieten dies. Die Europäische Kommission plant jedoch, Lärmgrenzen für Laubsauger und -bläser in einer neuen Verordnung einzuführen. Die Bundesregierung unterstützt die Kommission bei ihrer Arbeit an dieser Verordnung. Mit der neuen Verordnung ist nicht vor 2020 zu rechnen. (Umweltbundesamt)

THEMA DES MONATS

Für viele besteht akuter Handlungsbedarf
Der Energieausweis reloaded

Der Energieausweis ermöglicht Eigentümern, Mietern oder Käufern, verschiedene Gebäude energetisch miteinander zu vergleichen. Er enthält die Pflichtangaben, die laut Energieeinsparverordnung (EnEV) in Immobilienanzeigen veröffentlicht werden müssen. Verkäufer, Vermieter oder Makler sind verpflichtet, bereits bei der Besichtigung der Immobilie/Wohnung den Energieausweis vorzulegen und über deren Energieverbrauch zu informieren. Mit Abschluss des Kauf- bzw. Mietvertrages der Immobilie/Wohnung ist dem Käufer/Mieter der Energieausweis oder eine Kopie unverzüglich zu übergeben. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Zukunft der Energiewende
Ohne flüssige Energieträger wird es nicht gehen

Das jetzt von der Deutschen Energie-Agentur (dena) vorgestellte Impulspapier für die künftige Bundesregierung liefert wichtige Argumente für eine technologie- offene Gestaltung der Energiewende. Das erste Zwischenfazit aus der dena- Leitstudie „Integrierte Energiewende“ zeigt, dass ein künftiger, breiter Technologiemix deutlich günstiger wäre als Szenarios, die einen hohen Grad an Elektrifizierung vorsehen. „Diese Ergebnisse unterstreichen, dass ein Wettbewerb um innovative Lösungen der richtige Weg ist, um die Energiewende bezahlbar und sozial ausgewogen zu gestalten“, erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Neue, treibhausgasreduzierte, flüssige Energieträger werden dabei eine wichtige Rolle spielen.“ | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Die Energiegenossenschaft Lehrte-Sehnde
Umweltfreundlicher Sonnenstrom aus Lehrte

Bereits 7 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Stadtwerke Lehrte gemeinsam mit der Volksbank Lehrte die Gründung der Energiegenossenschaft Lehrte-Sehnde initiiert haben, um in Lehrte und später auch in der Stadt Sehnde mit Bürgerbeteiligung umweltfreundlichen Strom zu erzeugen. Und der Einsatz hat sich gelohnt: Der Genossenschaft mit knapp 100 Gesellschaftern gehören inzwischen über 500 Mitglieder an und sie betreibt mehrere, teils großflächige Fotovoltaikanlagen auf den Dächern in beiden Städten. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Schornsteinfeger beraten über...
Richtig heizen mit Holz

Es gibt viele gute Argumente für Kaminöfen: Sie steigern als klimaneutrale Zusatzheizung den Anteil an erneuerbaren Energien und bringen angenehme Wärme in die Wohnungen. Wie Verbraucher möglichst umweltfreundlich heizen, erklären die Schornsteinfeger im persönlichen Beratungsgespräch. Sprechen Sie deshalb ihren Schornsteinfeger an und bitten Sie um einen individuellen Termin. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Buderus erweitert Logaflame-Serie
Neue Heizeinsätze - ideal für den Austausch

Ideal für den Austausch alter Anlagen eignen sich die neuen Festbrennstoff-Heizeinsätze Logaflame HLS117, HLG217 und HLG317 von Buderus. Sie haben Nennwärmeleistungen von 8, 10 und 12 kW und erfüllen damit die 2. Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV). Bei den Abmessungen hat sich der Systemexperte an den bisherigen Heizeinsätzen orientiert, sodass der Einbau ohne größeren Aufwand erfolgen kann. | mehr...

ENERGIE & TECHNIK

Neue Buderus Verbrennungs-Regelung
Digitalisierung für Heizeinsätze und Kaminöfen

Die traditionelle Gemütlichkeit eines Kaminfeuers, der moderne Komfort von Heizungsregelungen und die Effizienz innovativer Heizsysteme - mit der neuen digitalen Buderus Verbrennungs-Regelung Logamatic TCA200 für Kaminöfen und Heizeinsätze lässt sich das gut verbinden: Sie steuert die Verbrennungsluftzufuhr im Feuerraum des Kaminofens automatisch während des Verbrennungsvorgangs und punktet mit einem hochauflösenden Touch-Farbdisplay. | mehr...

BAUEN & WOHNEN

CAL-Classic-Haus feiert Geburtstag!
Zwei Jahrzehnte ökologischer Hausbau

Das Unternehmen hat sich vor 2 Jahrzehnten mit einer handvoll Mitarbeitern auf den Weg gemacht, individuelle Einfamilienhäuser in ökologischer Holztafelbauweise zu planen und zu bauen. Die Firmenphilosophie war also nicht eine industrielle Serienfertigung, sondern die Herstellung von maßgeschneiderten Hauskonzepten mit einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. So hat sich CAL-Classic-Haus als Komplettanbieter von individuell geplanten Ein- und Mehrfamilienhäusern in ökologischer Holztafelbauweise etabliert. | mehr...

BAUEN & WOHNEN

Eigentümer in der Region Hannover ausgezeichnet
„Grüne Hausnummer“ für energieeffiziente Gebäude

Eigentümer von besonders energieeffizienten Gebäuden in der Region Hannover können ihr vorbildliches Engagement nun auch nach außen dokumentieren: Die Klimaschutz‐ und Energieagentur Niedersachsen und die Klimaschutzagentur Region Hannover haben ihnen jetzt bei einer Feierstunde im Leibnizhaus in der hannoverschen Altstadt die „Grüne Hausnummer“ verliehen. Um diese Plakette hatten sich die 37 Hausbesitzer von beispielhaft modernisierten oder im hohen Energiestandard gebauten Wohngebäuden zuvor beworben. | mehr...

BAUEN & WOHNEN

Ganz oben in der Gunst der Sparer
Betongold und Wertpapiere

Selbst genutzte und vermietete Immobilien stehen zusammen mit Wertpapieranlagen, wie Aktien-, Investment- und Immobilienfonds, ganz oben in der Gunst der Sparer. Hingegen haben Lebens- und Rentenversicherungen sowie der Bausparvertrag in den letzten Jahren deutlich an Zuspruch verloren. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Selbstständigkeit im Alter
Optimalen Lüftungs- und Wohnkomfort genießen

Die Häuser einer Seniorenwohnanlage im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg werden bis 2018 umfassend saniert. Die B&O Gruppe, einer der führenden technischen Dienstleister für Sanierungen im Immobilienbereich, stattet hier als Generalübernehmer insgesamt 97 Wohnungen mit dem neuen Lüftungs-System PluggPlan von Pluggit aus. Die Wilhelm Carstens Gedächtnis-Stiftung betreibt hier gemeinsam mit der Flutopfer-Stiftung von 1962 eine Service-Wohnanlage mit Mietwohnungen für ältere Menschen - zentral gelegen in der Rotenhäuser Straße 30 - 38 und am Wilhelm Carstens Weg 5. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Editorial von David Jacob Huber
Oktober / November 2017 Stellungnahme zu aktuellen Themen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Immobilienfreunde, viel zu schnell ist der November gekommen, der Herbst ins Land gezogen und der Sommer und damit die warme Jahreszeit vorbei. Das bedeutet aber auch, dass besondere Pflichten auf alle Hausbesitzer zukommen: 1. Laub und Schnee, 2.Heizung und 3. Sturm- und Schneebruchschäden. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

6. nordwestdeutsche Immobiliennacht
Heute die Grundsteine für die „Zukunft des Wohnens“ legen

Die Frage, wie wir in Zukunft wohnen, steht ganz oben auf der Agenda der Wohnungsunternehmen - so das Fazit der 6. nordwestdeutschen Immobiliennacht, die jetzt in Bremen stattfand. „Unser Anspruch ist es, Wohnräume zu schaffen, in denen es Spaß macht, zu leben“, mit diesen Worten eröffnete Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW-Niedersachsen/Bremen, die Veranstaltung. Inwieweit dabei die zukünftigen Ansprüche der Immobiliennutzer berücksichtigt werden können, wurde im Laufe des Abends von unterschiedlichen Facetten beleuchtet. Dass das Thema auf großes Interesse stößt, zeigten die rund 200 Teilnehmer, die sich im Anschluss an die Vorträge und Diskussionen noch bis in den späten Abend über die möglichen Zukunftstrends austauschten. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Lüftung mit Wärmerückgewinnung
Geniale Heizungskonzepte für die Wohnungswirtschaft

Der Wohnungsbau in Deutschland boomt: Pro Jahr werden in den nächsten Jahren rund 400.000 neue Wohnungen benötigt. Diese müssen den verschärften Anforderungen der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) gerecht werden. NOVELAN hat Heizungskonzepte entwickelt, die perfekt zum Bedarf der zu errichtenden Wohnungen und Gebäude passen und dem Bauherrn hohe Fördergelder bringen. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Umfrage: Politische Rahmenbedingungen
Wohntrends der Zukunft stärker fördern

„Ob Flexibilisierung, Individualisierung oder Gebäudeintelligenz: Die Trends rund um die „Zukunft des Wohnens“ nehmen bei den Mitgliedsunternehmen unseres Verbandes einen hohen Stellenwert ein. Bei der zügigen Umsetzung der Zukunfts- trends wird die Immobilienbranche von den politischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen jedoch noch nicht ausreichend unterstützt“, so fasste Dirk Streicher, Vorstandsvorsitzender des BFW-Niedersachsen/Bremen, die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen zusammen. Diese hatte der Landesverband gemeinsam mit dem Bundesverband auf der 6. nordwestdeutschen Immobiliennacht in Bremen vorgestellt. | mehr...

BAUEN AUF GUTEM GRUND

Neue Fußball-Arena am „BernsteinSee“
Naturnah leben am Rande der Südheide

Der „BernsteinSee“ ist ein vielseitiges Natur- und Feriengebiet im Landkreis Gifhorn und gehört zur idyllisch gelegenen Gemeinde Sassenburg/OT Stüde. Am Rande weitläufiger Waldlanschaften und durchflossen vom seichten Wasserfluss des Elbe-Seiten-Kanals, findet sich alles, was das naturnahe Wohnen und abwechselungsreiche Freizeitgestaltung bieten können. Genießen Sie Natur pur und den Zauber der angrenzenden Südheide. | mehr...