Editorial

Weihnachtsbeleuchtung kann teuer werden
Stromverbrauch oft unterschätzt

Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit werden Lichterketten aufgehängt, auch illuminierte Weihnachtsmänner und blinkende Tannenbäume haben längst den Weg aus Amerika zu uns gefunden. Doch was viele nicht wissen: Ineffiziente Lichterketten, die in der Weihnachtszeit mehrere Stunden am Tag brennen, können die Stromkosten ordentlich in die Höhe treiben. Die immer beliebter werdende elektrische Lichterpracht verbraucht in den nur wenigen Wochen vor Weihnachten so viel Strom, wie tausende Haushalte in einem ganzen Jahr. Einige Millionen Euro an Stromkosten lassen sich Privatpersonen, Geschäfte und Gemeinden (siehe Foto) den Glanz kosten.

Schön anzusehen, aber die elektrische Lichterpracht am Rathaus und Weihnachtsbaum ist auch durchaus recht kostenintensiv. (Foto: Harke)

Es ist aber auch ein großes Einsparungspotenzial möglich: Wichtig ist beim Kauf, einen Blick auf die Lämpchenleistung zu werfen. Dabei entpuppt sich so manches Weihnachtslicht als wahrer Stromfresser. Eine handelsübliche Lichterkette (35 Lämpchen, je 3 Watt, 8 Stunden am Tag) schluckt mehr Strom als ein moderner Kühlschrank. Der tägliche Verbrauch einer Lichterkette liegt mit 840 Wattstunden deutlich höher als der eines modernen Kühlschranks, der ca. 300 Wattstunden am Tag verbraucht.

Doch es geht auch deutlich preiswerter: Es gibt Lämpchen, die ein Watt brauchen und andere, die 5 Watt und mehr brauchen. Man kann daher allein durch die Wahl des richtigen Produkts, den Stromverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren, wenn man auf den künstlichen Lichterglanz nicht ganz verzichten will. Am effizientesten und inzwischen auch sehr gebräuchlich sind Lichterketten mit LEDs (Leuchtdioden), deren Verbrauch bei einem Bruchteil von konventionellen Lämpchen liegt.

Sinnvoll ist auch der Einsatz von Zeitschaltuhren, die sicherstellen, dass nicht 24 Stunden lang Strom verbraucht wird. Auch der Sicherheitsaspekt sollte nicht aus den Augen gelassen werden, raten Experten. Es ist ratsam vor dem Kauf zu kontrollieren, ob das Produkt eine verständliche Bedienungsanleitung, Angaben zu elektrischen Daten und Warnhinweise hat. Häufigster, sicherheitstechnischer Fehler ist, nicht vor Spritzwasser geschützte und nur für den Innenraum geeignete Produkte im Freien zu verwenden.

Gleiches gilt für Verlängerungskabel, die ebenfalls nicht alle für die Verlegung im Schnee tauglich sind: Das Verlängerungskabel, das die Lichterkette mit der Steckdose im Gebäude verbindet, ist auch die Quelle einer weiteren groben „Energieverschwendung“ - ein gekipptes Fenster lässt nicht nur das Kabel, sondern auch die Wärme unkontrolliert ins Freie. (Quelle: OÖ Energiesparverband 2017)

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Wer hat die schönste Weihnachts-Deko?
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Das Quartier „Neue Südhöfe“ fügt sich elegant in die typische Backsteinarchitektur der hannoverschen Südstadt ein. Die Fassadenverblendung in gelblich- grauem Stein mit heller Verfügung verleiht dem Ensemble eine ganz eigene Identität. Die Häuser erhalten einen freundlichen, hellen und geradezu leichten Charakter. Mit der aufgelockerten Bebauung des Innenbereichs entsteht ein neuer halböffentlicher, städtischer Raum mit parkähnlichem Ambiente. Ausreichend Stellplätze für alle Bewohner befinden sich in der nahen Tiefgarage. | mehr...

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Komplettanbieter: CAL-Classic-Haus
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Seit der Gründung im September 1997, hat sich CAL-Classic-Haus zu einem leistungsstarken, mittelständischen Unternehmen entwickelt. Mit der damaligen Entscheidung für die Produktion von individuell geplanten Ein- und Mehrfamilienhäusern, bietet CAL seinen Bauherren eine wohltuende Alternative zur Serienfertigung anderer Hersteller oder dem sogenannten „Architektenhaus“. | mehr...

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Heinz von Heiden und MediaMarkt
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Was wäre die besinnliche Weihnachtszeit ohne Überraschungen? Gemeinsam mit MediaMarkt läutet Heinz von Heiden ab sofort die „Geschenke-Zeit“ mit einer großen Weihnachtsaktion ein. Mitmachen lohnt sich, denn es gibt eine topmoderne Stadtvilla im Wert von 194.000 Euro und viele weitere tolle Preise zu gewinnen. | mehr...

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Brennwertsysteme sind alten Heizkesseln weit überlegen und selbst Niedertemperaturkessel neuerer Bauart arbeiten weniger effizient. Während Letztere den Brennwert von Gas zu rund 85 Prozent ausnutzen, schafft die Brennwerttechnik nahezu 100 Prozent. Wie kann das gehen? Verantwortlich dafür ist, dass Brennwertgeräte den Abgasen nicht nur die fühlbare Wärme, sondern auch die Verdampfungswärme entziehen. | mehr...

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Think B.I.G. in Hannover
Baumesse geht die nächste Runde

Vom 31. Januar bis 4. Februar 2018 ist auf dem Messegelände in Hannover wieder B.I.G.-Time: Zum 4. Mal findet Norddeutschlands größte Messe rund um die Themen Bauen, Immobilien, Garten und Einrichten statt - mit über 300 Ausstellern auf rund 22.000 qm. Produkte, Dienstleistungen, punktgenaue Informationen - wer sich mit Bau- oder Renovierungsvorhaben beschäftigt, ist auf der B.I.G. genau richtig. Allein aus den Bereichen Bauen, Renovieren, Sanieren und Finanzieren kommen etwa 200 Aussteller mit Sanitär- und Heizungstechnik, Carports, Einbruchschutz- und Alarmsystemen, Haustechnik und vielem mehr. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Editorial von David Jacob Huber
November / Dezember 2017 Stellungnahme zu aktuellen Themen

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Immobilienfreunde, ich begrüße Sie zum letzten Editorial im Jahr 2017, das viel zu schnell vergangen ist. Die Nächte sind jetzt länger geworden und ich genieße es immer wieder, durch die Dörfer zu fahren und mir die wunderschön beleuchteten Häuser anzusehen. Es ist aber auch toll, die Weihnachtsmärkte zu besuchen und dort die Stimmung bei Glühwein und Bratwurst zu genießen. Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall schon jetzt, entspannte und besinnliche Stunden mit Ihren Freunden oder im Kreise Ihrer Familie. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

BFW-Präsident Andreas Ibel zu Sondierungsgesprächen
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Während der Sondierungsgespräche von CDU/CSU, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen legte jetzt BFW-Präsident Andreas Ibel im folgenden Interview dar, wie der BFW diese Gespräche begleitet und wie er die ersten Zwischenergebnisse bewertet. Das Interview, das BFW-Pressesprecherin Marion Hoppen führte, zeigt nachstehend im Detail die Punkte auf, die nach Ansicht von Ibel für die bundesdeutsche Bau- und Wohnungswirtschaft von besonderer Bedeutung sind, um die anspruchsvollen Herausforderungen, denen sich die Branche gegenwärtig gegenüber gestellt sieht, zu meistern. | mehr...

DAS MEHRFAMILIENHAUS

Neue Studie zum Einzelhandel
Verkaufsfläche wächst - aber weniger Betriebe

Über 13.000 Einzelhandelsbetriebe mit einer Gesamtverkaufsfläche von rund 4,5 Millionen qm öffnen gegenwärtig in den 7 Landkreisen des Netzwerks „Erweiterter Wirtschaftsraum Hannover“ (EWH), der Region Hannover sowie dem Landkreis Holzminden ihre Türen. Der EWH liegt damit mit 1,89 qm Ladenfläche pro Einwohner über dem Durchschnittswert. Doch trotz anhaltendem Verkaufsflächenwachstum ist die Zahl der Einzelhandelsbetriebe weiter rückläufig. In einzelnen Warengruppen - wie Bücher, Sport oder Unterhaltungselektronik - baut der Online-Handel seine Marktanteile drastisch aus. Zu diesem Fazit kommt eine aktuelle Studie im Auftrag des Netzwerks. | mehr...