Netzwerk „Zuhause sicher“ zeichnet „City-Wohnpark“ in Sehnde aus
Sicherheit und Schutz vorbildlich umgesetzt

Zahlreiche Honorationen fanden sich jetzt zur feierlichen Übergabe von Urkunde und Plakette im „City-Wohnpark Sehnde” ein.

Seit wenigen Tagen prangt dort am Haupteingang in der „Nordstraße“ die Präventionsplakette des Netzwerkes „Zuhause sicher“. Dabei handelt es sich um ein auf Initiative der Polizei gegründeten Zusammenschluss von Kommunen und Unternehmen aus dem Handwerk, der Industrie sowie der Versicherungswirtschaft, um gemeinsam den Einbruch- und Brandschutz zu stärken und ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Ein Ziel, dem man mit der jetzt zurecht medienwirksam präsentierten Übergabe der Plakette an den Bauherrn sowie die Eigentümer und Bewohner des „City- Wohnparks“ jetzt sicher ein gutes Stück näher gekommen ist: Aus der Hand von Roger Möhle, Leiter der Schutzgemeinschaft Hannover im Netzwerk „Zuhause sicher“ und gleichzeitig Geschäftsführer der Glaserinnung Niedersachsen, konnte der Bauherr, Dirk Berkefeld von der Firma „Beste Bau” aus Sehnde, jetzt die begehrte Plakette mit Urkunde in Empfang nehmen. Doch auch die Wohnungseigentümer und Mieter des „City-Wohnparks“ erhielten entsprechende Dokumente ausgehändigt, die Aufschluss über die einzelnen Sicherheitsmaßnahmen in Sachen „Einbruchschutz und Brandschutz” des neuen Gebäudekomplexes geben.

Die für Fragen des vorbeugenden Einbruch- und Brandschutzes zuständigen Kriminal-Hauptkommissare, Michael Fritsch und Michael Nickel, nutzten die Gelegenheit und informierten die Bewohner direkt vorort auch über die richtige Handhabung und Funktionsweise der baulichen Sicherheitsmaßnahmen. Beide Experten der Polizeidirektion Hannover blicken zufrieden auf das Projekt „City-Wohnpark“ zurück - schließlich hat mit Dirk Berkefeld erstmals ein Bauträger aus der Region „unser Beratungskonzept nicht nur angenommen, sondern auch eins zu eins umgesetzt.“ Ein Umstand, den die beiden nicht unbedingt gewohnt sind - auch nicht im Bereich der privaten Hauseigentümer, die bei der Polizei in steigendem Maße um die kostenfreie Beratungshilfe nachsuchen.

Grundsätzlich anders stellt sich die Situation im Bereich der Bauträger dar: „Hier haben wir noch Probleme, die Verantwortlichen von der Notwendigkeit eines präventiven Sicherheitskonzeptes möglichst noch vor Beginn der eigentlichen Bauphase zu überzeugen. Je früher die Aspekte „Schutz und Sicherheit“ in die Planungsüberlegungen der Bauunternehmen bzw. Bauherren einfließen, desto günstiger gestaltet sich auch die Realisierung solcher Maßnahmen”, wissen die beiden aus Erfahrung zu berichten.

Dirk Berkefeld mit seinem Unternehmen „Beste Bau“ kann hier durchaus als Vorbild gelten. Alle Sicherungsmaßnahmen der Seniorenwohnanlage wurden mit ihm von Anfang an detailliert besprochen: Ob das Sicherheitsglas oder die Pilzkopf-Verriegelungen der Fenster, die einbruchhemmenden Türen mit Spion, die Video-Gegensprechanlage in jeder Wohnung oder die automatisch schließenden Türen der Hauseingänge, die mittels Motorschloss verriegelt werden. Alle diese Zusatzmaßnahmen dienen der vorbeugenden Sicherheit der Bewohner und stellen für die Eigentümer der Wohnungen auch ein nicht unerhebliches Wertsteigerungspotenzial dar, was sich bei der Vermietbarkeit selbst, als auch bei der Mietzinsgestaltung bemerkbar macht.

Zusätzlich belohnt auch die ein oder andere Versicherungsgesellschaft ein solches, präventives Sicherungskonzept mit niedrigeren Prämien bei der Hausratbzw. Gebäudeversicherung. Die baulichen Mehrkosten für den ganzen Sicherungsbereich des durchaus auch energetisch anspruchsvollen KfW-70-Objektes beziffert Bauherr Dirk Berkefeld auf etwa 60.000 Euro. „Das sind nicht mehr als 1.500 bis 2.000 Euro je Wohneinheit“, rechnet Berkefeld die Mehrinvestitionen in Sachen „Sicherheit“ für die beiden zweigeschossigen Baukörper vor, in denen 29 Wohnungen unterschiedlicher Größe, Penthouse-Appartements und eine großräumige DRK-Tagespflegestation untergebracht sind.

„Sicherheit, die sich besonders ältere Menschen wünschen“, weiß auch Sehndes Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke zu berichten, der sich über die jetzige Auszeichnung des „City-Wohnparks“ besonders freut. Schließlich ist die Stadt Sehnde seit kurzem auch Mitglied im Netzwerk „Zuhause sicher“, um die Bürger und Bürgerinnen stärker für die Themen „Einbruch- und Brandschutz“ zu sensibilisieren, wie Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke das Engagement der Stadt erklärte.

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